Die große Leuchte und das kleine Licht

Dr. Ilka Petermann – Arizona State University, Tempe/USA Sie sind ‚radio-laut‘, sammeln ohne Einschränkung alles an, was sich in ihrer Umgebung befindet, erhellen tagein, tagaus ihre Umgebung mit gleißendem Licht und können sich auch noch rühmen, in Carl Sagan’s Werk ‚Contact‘ genannt zu werden. Was Vermieter und Nachbarn gleichermaßen entsetzen würde, ist für Astronomen ein

Hundert Tonnen Außerirdische

Dr. Ilka Petermann – Arizona State University, Tempe/USA Sie haben weder eine Affinität zu Untertassen, noch möchten sie nach Hause telefonieren – aber klein und grün sind sie manchmal schon: Meteorite. Der Großteil dieser kosmischen Festkörper, die die Atmosphäre durchqueren und dabei zum allergrößten Teil verglühen bevor sie den Erdboden erreichen, sind ‚Mikrometeorite‘ mit wenigen

Matroschka und die Teilchen

Dr. Ilka Petermann – Arizona State University, Tempe/USA Was in klaren Nächten für farbenfrohe Polarlichter sorgt und Grundlage für die Altersbestimmung mit Hilfe der Radiokarbonmethode ist, kann für Astronauten eine Gefahr darstellen: die kosmische Teilchenstrahlung. Ihr Ursprung und ihre Beschleunigungsmechanismen geben auch gut hundert Jahre nach ihrer ersten Beschreibung noch Rätsel auf, doch internationale Großexperimente

Fünftausendvierhundertneunundzwanzig

Dr. Ilka Petermann – Arizona State University, Tempe/USA Vielleicht ist die Anzahl an bestätigten Exoplaneten (1642) und noch untersuchten ‚Kandidaten‘ (3787) bei der Lektüre dieses Artikels schon wieder veraltet – doch die Wissensexplosion, die seit der Entdeckung des ersten Planeten außerhalb unseres eigenen Sonnensystems vor zwanzig Jahren stattfand, ist unbestritten. Mit kontinuierlich verfeinerten Messmethoden und