Methylacetat

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Methylacetat (CH3COOCH3) wurde 2013 von Tercero und Kollegen in der Nähe des Orion KL-Nebels entdeckt. Die Daten stammten aus einer umfangreichen Durchmusterung, die etwa ein Jahrzehnt zuvor mit dem 30-Meter-Teleskop des IRAM durchgeführt wurde. Es wurden mehrere Spinzustände entdeckt. Obwohl die Entdeckung offenkundig nicht bestätigt wurde, stellt Müller fest, daß „ …eine beträchtliche Anzahl

E-Cyanomethanimin

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Den Nachweis des E-Isomers von Cyanomethanimin (E-HNCHCN) veröffentlichten 2013 Zaleski und Kollegen, die es mit dem Green Bank Teleskop in der Sagittarius B2(N)-Region im Zentrum der Galaxis, beobachteten. Dem Entdeckungsteam gehörten vier Studenten an, die an einem Sommerprogramm für Studenten aus Minderheiten teilnahmen. Die Daten, auf denen die Entdeckung beruhte, stammten aus der

Isothioformyl-Radikal

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Die Entdeckung des Isothioformyl-Radikals (HSC) durch Agúndez und Kollegen im Jahr 2018 ging einher mit dem Nachweis des Thioformyl-Radikals (HCS) in derselben Quelle, L483, einer Dunkelwolke mit einem eingebetteten Protostern der Klasse 0. Die Beobachtungen wurden mit dem 30-Meter-Teleskop des IRAM durchgeführt. Der Nachweis wurde durch spektrale Messungen von Hideta & Yamamoto aus

Kaliumchlorid

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) 1987 berichteten Cernicharo und Guélin über den Nachweis von zweiatomigem Kaliumchlorid (KCl) in der Nähe des gut untersuchten Kohlenstoffsterns IRC +10216 (CW Leo) mit dem 30-m-Teleskop des IRAM. Diese Entdeckung wurde mit nach-folgenden Beobachtungen offensichtlich nicht weiter verfolgt, obwohl Caris et al. im Jahr 2004 und Barton et al. im Jahr 2014 die spektroskopischen Daten für diese Spezies

Lithiumcyanoacetylid *NICHT ENTDECKT*

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Exotische neue Moleküle werden häufig als Kandidaten für eine mögliche astronomische Entdeckung vorgeschlagen. Im Jahr 2019 berichteten Cabezas und Mitarbeiter über die Untersuchung einer Reihe linearer Cyanoacetylid-Moleküle mit einer Struktur der Form M-C≡C-C≡N, welche die Alkalimetalle Li und Na sowie die Erdalkalimetalle Mg und Ca enthalten. Das leichteste der untersuchten Teilchen war Lithiumcyanoacetylid, LiCCCN (oder LiC3N).