Methyl-Radikal (CH3)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Das Methyl-Radikal (CH3) wurde 2000 von Feuchtgruber et al. in Sgr A* (dem galaktischen Zentrum) mit dem Infrared Space Observatory (ISO) entdeckt. Im Gegensatz zu den meisten beobachteten interstellaren Molekülen besitzt das Methyl-Radikal kein Dipolmoment und kann daher nicht mit der reinen Rotationsspektroskopie gemessen werden. Zwei der charakteristischen Rotations-Vibrations-Merkmale des CH3 konnten jedoch

Siliziumnitrid-Radikal (SiN)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Die Entdeckung des aus zwei Atomen bestehenden Radikals Siliziumnitrid (SiN) wurde 1992 von Turner bekannt gegeben, der es in der zirkumstellaren Hülle von IRC+10216 (CW Leo) mittels fünf Rotationsübergängen gemessen hatte, die mit dem 12-m-Teleskop des NRAO am Kitt Peak beobachtet wurden. In der Folge machten im Jahr 2003 Schilke et al. auf

Cyanobutadiinyl-Radikal (C5N)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Das Cyanobutadiinyl-Radikal (C5N) wurde 1998 von Guélin et al. entdeckt, die es in IRC+10216, einer zirkumstellaren Scheibe um den Stern CW Leonis, beobachteten und wo bis heute viele Moleküle (mehr als 50) entdeckt worden sind. Die Messungen wurden mit dem 30-Meter-Teleskop auf dem Pico Veleta und dem 100-Meter-Teleskop bei Effelsberg durchgeführt. Bis heute

Wasserstoffmagnesiumisocyanid (HMgNC)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) 2013 gaben Cabezas et al. die Entdeckung von Hydromagnesiumisocyanid (HMgNC) sowohl im Labor als auch in IRC+10216 bekannt. Die Beobachtungen wurden mit dem 30-Meter-Teleskop des IRAM auf dem Pico Veleta in Spanien gemacht. Die Entdeckung ist noch nicht durch Beobachtungen in anderen Quellen oder anderen Isotopenzusammensetzungen bestätigt worden. HMgNC wurde im Labor durch

Ethinyl-Radikal (C2H )

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Das Ethinyl-Radikal (C2H) wurde 1974 von Tucker et al. im Orion-Nebel und weiteren Quellen mit dem 11-Meter-Radioteleskop des NRAO entdeckt. 1978 konnten Tucker & Kutner den ursprünglichen vier Linien zwei weitere Hyperfeinstrukturen hinzufügen. All  diese Linien sind dem Übergang N = 1-0 zuzuordnen; 1982 meldeten Ziurys et al. die Messung von fünf Hyperfeinstrukturen