Isocyanwasserstoff (HNC)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Isocyanwasserstoff (HNC) wurde 1972 über die Rotationslinie J = 1-0 bei 90.7 GHZ von Snyder & Buhl in W51 sowie durch Zuckerman et al. in NGC 2264 entdeckt. Obwohl schon Snyder & Buhl die Linie dem HNC zuordneten, waren eindeutige experimentelle Daten, die diese Vermutung bestätigten, nicht vor den 1976 veröffentlichten Laborarbeiten von

Vinylalkohol (CH2CHOH)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Vinylalkohol (CH2CHOH) wurde 2001 von Turner & Apponi in Sgr B2(N) mit dem 12-Meter-Teleskop am Kitt Peak National Observatory entdeckt. Die Veröffentlichung vermerkt, daß Linien sowohl für die anti– als auch syn-Konformation des Vinylalkohols beobachtet wurden. Die Entdeckung konnte offenbar bis heute durch nachfolgende Beobachtungen nicht bestätigt werden. Vinylalkohol (oder auch Ethenol) ist

Siliziummonocarbid-Radikal (SiC)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Das Siliziummonocarbid-Radikal (SiC) wurde 1989 von Cernicharo et al. mit dem 30-Meter-Teleskop des IRAM-Instituts in IRC+10216 entdeckt. Diese Messung ist jedoch nie bestätigt worden. Bestätigt sind jedoch folgende Siliziumcarbid-Spezies: zyklisches Siliziumdicarbid, zyklisches Siliziumdicarbid und lineares Siliziumtetracarbid. Obwohl in Bezug auf die Valenzelektronen isoelektronisch, liegen SiC und C2 in verschiedenen Grundzuständen vor. In der

Protonierter Cyanwasserstoff (HCNH+)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Protonierter Cyanwasserstoff (HCNH+) wurde erstmals 1986 von Ziurys und Turner beobachtet und anschließend veröffentlicht. Drei Rotationsübergangslinien wurden in Sgr B2 mit dem 12-Meter-Teleskop der NRAO und dem Texas Millimeter Wave Observatory beobachtet. Eine darauf folgende Entdeckung in TMC-1 wurde von Schilke et al. veröffentlicht. HCNH+ kann dissoziativer Rekombination unterzogen werden, also die Addition

Cyanwasserstoff (HCN)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Cyanwasserstoff (HCN) ist eines der häufigsten Astromoleküle und in nahezu jeder astrophysikalischen Umgebung gefunden worden. Es wurde von Snyder und Buhl in den Anfangsjahren der Suche nach Molekülen mit Radioteleskopen entdeckt. Die erste Beobachtung umfaßte Entdeckungen in 6 Quellen: W3(OH), Orion A, Sgr A, W49, W51 und DR21(OH) [was neben einem Stern der