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VeranstaltungstypDauerTeilnahmegebühr
Seminarca. 3 Stunden15 €
Tagesseminarca. 8 Stunden40 € (Selbstverpflegung in der Pause)

Für Mitglieder der Volkssternwarte Darmstadt ist die Teilnahme kostenlos.

Seminar – Die Welt der Sterne (Samstag, 23.11.2019, 15:00 Uhr, Referent Harald Horneff)

In diesem Seminar betrachten wir die Entstehung, Entwicklung und das Ende der Sterne. Entwicklung und Tod werden schon durch die Masse bei der Geburt fast vollständig fest-gelegt. Ebenso bestimmt die Masse die Art der Energiegewinnung und die Elementsynthese. Über die Beziehung von Masse, Farbe, Größe, nicht zu vergessen die Temperatur, gibt uns das Herzsprung-Russel-Diagramm, kurz HR-Diagramm, Auskunft.

Nachdem wir die Entwicklung der Sterne bis an ihrem Untergang verfolgt haben, wenden wir uns dem zu, das am Ende übrig bleibt: Objekte, die zum Extremsten zählen, dass wir im Makrokosmos finden. Weiße Zwerge, Neutronen­sterne und Schwarze Löcher lassen wir Revue passieren.

Das Seminar bietet Gelegenheit, die grundlegenden Prinzipien von Aufbau und Struktur der Objekte kennenzulernen, die unser Universum erhellen und mit Leben füllen, den Sternen

Seminar – Einführung in die Astronomie (Samstag, 21.03.2020, 15:00 Uhr, Referent: Andreas Domenico)

Wer sich mit den komplexen Zusammenhängen von Astrophysik und Kosmologie befassen will, sollte zu allererst die Grundbegriffe der Himmelskunde erlernen. In diesem ersten Seminar des Jahres geht es daher um die Grundlagen der Himmelsbeobachtung ohne Teleskop, wozu insbesondere auch die Fähigkeit gehört, sich am Sternenhimmel zu orientieren.
Schwerpunkte sind unter anderem die scheinbare tägliche  Bewegung der Gestirne am Himmel, die Entstehung von Jahreszeiten, Mondphasen und Finsternissen, der wechselnde Anblick des Sternhimmels im Jahreslauf und in verschiedenen geografischen Breiten.
Dabei lernen Sie auch die wichtigsten Sternbilder und Fixsterne des Nachthimmels kennen und wie man mit einer drehbaren Sternkarte umgeht.
Die Astronomie ist die mit Abstand älteste unter den Naturwissenschaften und über Jahrhunderte hinweg haben die Menschen den Himmel ohne Fernrohr beobachtet. Daher gehört auch ein Rückblick auf die wichtigsten Eckpunkte in der Geschichte der Himmelskunde zu diesem Seminar.

Seminar – Unser Sonnensystem (Samstag, 25.04.2020, 15:00 Uhr, Referent: Bernd Scharbert)

Dieses Seminar befasst sich mit unserer kos­mischen Heimat: „Die Straße, in der wir wohnen“.
Zu Beginn wird der Frage nachgegangen, wie sich die Wissen­schaft heute die Entstehung eines Sonnensystems vorstellt. Außer dem unsrigen sind mittlerweile tausende andere Systeme bekannt, die oft ganz anders aufgebaut sind.
Das klassische Modell der Entstehung eines Sonnensystems musste daher über Bord geworfen werden. Erfahren Sie wie man sich mit „Grand-Tack“ und dem „Nizza-Modell“ das Aussehen der verschiedenen Sonnensysteme erklärt.
Dann wird es um die Objekte gehen, die unsere Sonne umkreisen: Planeten, ihre Monde und Ringe, sowie Kleinplaneten, Zwergplaneten und Kometen. Auch dem „abgesetzten Planeten“ Pluto werden wir uns widmen.
Freuen Sie sich auf liebliche Gluthöllen, kosmische Pizza, perfekte Eiskugeln, eisige Schmutzbälle und Schäferhundmonde, die wir mit einem Simulationsprogramm besuchen werden!
Zum Schluss wird ein Blick auf die Zukunft unseres Sonnensystems geworfen: Die Leuchtkraft unserer Sonne nimmt beständig zu…Wann wird die Erde unbewohnbar sein?

Seminar – Die Suche nach der zweiten Erde (Samstag, 27.06.2020, 15:00 Uhr, Referent: Bernd Scharbert)

Die Frage, ob wir alleine im Universum sind, beschäftigt die Menschen schon seit langer Zeit. Unzählige belebte und unbelebte Welten erwartete schon der große griechische Denker Epikur.

Im Oktober 1995 wurde dann der erste Planet außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt. Dafür gab es 2019 den Nobelpreis für die Herren Didier und Queloz! Mittlerweile sind mehr als vier­tausend Planeten bei fernen Sternen bekannt.

Das Seminar behandelt populärwissenschaftlich die Methoden mit denen eine zweite Erde entdeckt werden kann. Ihre Stärken und Schwächen werden aufgezeigt.

Die bisherigen Erfolge auf der Suche nach „Geschwistern der Erde im All“ werden besprochen und es wird der Frage nachgegangen, wie wir mehr über die bisher entdeckten Planeten erfahren können.

Seminar – Grundlagen der Fernrohrbeobachtung (Samstag, 26.09.2020, 15:00 Uhr, Referent: Alexander Golitschek)

Bis ins frühe 17. Jahrhundert war die astronomische Beobachtung auf das menschliche Auge beschränkt. Heutzutage ist es für jedermann möglich, ohne größere Investitionen mit Hilfe eines Fernrohrs einen Blick in den Nachthimmel zu werfen, wie Galilei ihn zu Lebzeiten nie hatte.
Häufig wird fälschlicher­weise angenommen, dass lediglich die Vergrößer­ung bestimmend für die Leistungsfähigkeit eines optischen Instruments ist. Dies vernachlässigt aber andere Eigen­schaften, die für eine sinnvolle Beobachtung eine große Rolle spielen.
Das Seminar beschäftigt sich mit den wichtigsten Eigen­schaften und den optischen Grundlagen der Beobachtung, und stellt die wichtigsten Kenngrößen und deren Zusammenhang mit der Leistungsfähigkeit von Ferngläsern und Teleskopen dar. Damit wird gezeigt, warum ein gutes Teleskop auch vom gewünschten Beobachtungsobjekt wie Stern, Planet, Galaxie, oder Sternhaufen abhängt. Neben der Teleskop-Optik wird auf die Bedeutung der Montierung eingegangen, sowie auf die Grenzen der Beobachtungsmöglichkeiten in besiedelten Gebieten. So bietet dieses Seminar besonders für Anfänger in der Hobbyastronomie Einblicke, wie die Anschaffung eigener Instrumente sinnvoll geplant werden kann.

Tagesseminar – Einführung in die Astrofotografie (Samstag, 31.10.2020, 10 – 18 Uhr, Referenten: Dr. R. Wagner, C. Klümper und C. Roßberg)

Wer kennt sie nicht? Die atemberaubenden Aufnahmen von Nebeln, Sternhaufen und Galaxien oder nächtliche Landschaftsaufnahmen mit dem leuchtenden Band der Milchstraße.
Welche Ausrüstung wird hierfür benötigt? Wie erstellt man solche Aufnahmen? Welche Möglichkeiten der Nachbearbeitung gibt es?
Am Vor­mittag dieses eintägigen Einstei­ger­ -Seminars werden zunächst die  theore­tischen Grund­lagen der Astrofoto­grafie vermittelt.
Beginnend mit einer Digitalkamera auf einem Stativ bis hin zum  Newton-Teles­kop mit CCD-Astro­kamera werden die unterschiedlichen Ausrüstungs­varianten vorgestellt.
Es gibt Tipps zu geeigneten Kombination von Kamera und Optik, der Objektauswahl und der „idealen“ Belichtungszeit.
Im praktischen Teil am Nachmittag wird die geeignete  Software (Freeware) zur Er­stel­­lung von Auf­nah­men, zum Stacken der Rohbilder und zur Nachbearbeit­ung des Summenbildes vorgestellt. Es besteht die Möglichkeit, die einzelnen Bearbeitungsschritte mit dem eigenen Notebook auszuprobieren.