Die jüngsten stellaren Embryonen in massereichen Wolken

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff (Originalartikel unter https://pweb.cfa.harvard.edu/news) Sterne entstehen, wenn die Gravitation Gas und Staub in einer interstellaren Wolke zusammenzieht, bis sich Kerne entwickeln, die dicht genug sind, um zu Sternen zusammenzufallen. Ein dichter Kern in der frühesten Phase dieses Prozesses wird sternloser Kern genannt, und wenn er begonnen hat, zu

Siliziummonoxid (SiO)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Erstmals 1971 beobachtet, war das zweiatomige SiO das erste von einem halben Dutzend Molekülen, die Silizium enthalten und im Weltraum identifiziert wurden. Wilson et al. berichteten von einer einzelnen Radio-Emissionslinie in Sgr B2. Eine zweite, bestätigte Linie entdeckte Dickinson später in Sgr B2 und auch in Orion A. Beide Beobachtungsdatensätze wurden mit dem

Hydronium-Kation (H3O+)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Zur Identifizierung des Hydronium-Kations (H3O+) im interstellaren Medium gibt es eine lange Liste an Veröffentlichungen, die sich über ein halbes Jahrzehnt erstrecken. 1986 veröffentlichten Wooten et al. sowie Hollis et al. die Beobachtung der P(2,1)-Rotations-Inversions-Übergangslinie in den drei Objekten OMC1, Sgr B2 und Orion KL. Linien, die diese Beobachtungen stützten, wurden 1991 von

Methylmercaptan (CH3SH)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) 1979 identifizierten Linke et al. erstmals Methylmercaptan (CH3SH) an Hand von sechs Rotationslinien in Sgr B2. Dunkelwolken wurden danach durchsucht, aber es wurde nicht gefunden; auch in Kometen oder Planetenatmosphären konnte Methylmercaptan nicht beobachtet werden. Methylmercaptan ist ein enger Verwandter des Methanols (CH3OH), in dem Schwefel an die Stelle von Sauerstoff getreten ist.

Formaldehyd (C3H2)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Formaldehyd (H2CO) war eines der ersten Astromoleküle, das mit Hilfe der Radioastronomie 1969 von Snyder et al. entdeckt wurde. Die 13C-Variante entdeckte man später im gleichen Jahr. Über das einfach deuterierte und das doppelt deuterierte H2CO wurde 1979 bzw. 1990 berichtet. Die Anreicherung mit Deuterium und anderen seltenen Isotopen ist von interstellaren Molekülen