SDSS J1254+0846

(Originalarbeit unter https://chandra.harvard.edu) Doppelquasar bei Galaxienkollision erfaßt Dieses Kompositbild zeigt die Folgen von zwei Galaxien, die in flagranti beim Verschmelzen ertappt wurden. Ein vom Chandra-Röntgen-Observatorium gewonnenes Bild zeigt einen Doppelquasar in blau, der ungefähr 4.6 Milliarden Licht-jahre entfernt ist, der am Himmel aber nur etwa 70 Tausend Lichtjahre auseinander liegt. Diese hellen Quellen, gemeinsam als

Webb entdeckt das bisher am weitesten entfernte aktive supermassereiche Schwarze Loch

Originalveröffentlichung am 06.07.2023 zu finden unter: https://webbtelescope.org/news/news-releases Zusammenfassung: Mit Webb wurden auch eine Reihe anderer entfernter Schwarzer Löcher und früher Galaxien zum ersten Mal sichtbar Es ist eine Goldgrube! Im Universum wimmelt es regelrecht von Schwarzen Löchern. Forscher wissen das schon lange, aber die weniger massereichen Schwarzen Löcher, die im frühen Universum existierten, waren zu

Abell 3627 (mit ESO 130-001)

(Originalarbeit unter https://chandra.harvard.edu) Zwei Schweife zeigen sich Zwei eindrucksvolle Schweife aus Röntgenstrahlung sind mit dem Chandra-Röntgen-Observatorium beobachtet werden, die eine Galaxie hinter sich herzieht. Ein kombiniertes Bild des Galaxienclusters Abell 3627 zeigt Röntgenstrahlung von Chandra in blau, optische Strahlung in gelb und Strahlung des Wasserstoffs – bei Astronomen als „H-Alpha“ bekannt – in rot. Die

Webb ortet Staubreservoire in zwei Supernovae

Originalveröffentlichung am 05.07.2023 zu finden unter: https://webbtelescope.org/news/news-releases Zusammenfassung: Das Ergebnis legt nahe, daß Supernovae wahrscheinlich Staub in frühe, junge Galaxien ein-tragen Supernovae, die explosiven Todesfälle von Sternen, gehören zu den größten Energie- und Lichtausbrüchen im Universum. Wenn sie ausbrechen, kann eine Supernova sogar heller leuchten als eine ganze Galaxie. Nicht umsonst trägt NGC 6946, die

Methyl-Kation

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Die Entdeckung des Methylkations (CH3+) wurde im Jahr 2023 von Berné und Mitarbeitern gemeldet. Wie sie an-merken, wird CH3+ bereits seit vierzig Jahren als wichtiger Bestandteil in der Gasphasen-Astrochemie angesehen. Doch infolge seiner Symmetrie hat CH3+ kein permanentes Dipolmoment und kann daher nicht durch Rotations-spektroskopie nachgewiesen werden. Das Methylkation wurde dank des James-Webb-Weltraumteleskops