
Das Ende eines langen Lebens – Planetarischer Nebel ESO 577-24, A Fleeting Moment in Time, Credit: ESO
Referent: Harald Horneff, Volkssternwarte Darmstadt
Sie werden geboren, haben eine stürmische Jugend, leben lange Zeit still vor sich hin, um am Ende ein eher friedliches Ende zu finden.
Kommt Ihnen das bekannt vor? Bestimmt, denn so verläuft das Leben vieler Menschen. Doch hier geht es um Sterne, die in etwa die Masse unserer Sonne aufweisen. Deren „Lebenslauf“ ist aber eine spannende Geschichte, und die soll hier erzählt werden.
Dabei stößt man auf das Hertzsprung-Russel-Diagramm, die Welt der Kernfusion und am Ende der Reise auf Objekte, die ihre Existenz dem Untergang verdanken.
Kommen Sie mit auf eine Reise, die viele Milliarden Jahre währen und nie langweilig sein wird.
Referent: Hans- Joachim Koppert
Das Seminar erläutert die Grundlagen der Wettervorhersage, angefangen von den verschiedenen Beobachtungssystemen über Wettervorhersagemodelle bis hin zu den verschiedenen Darstellungsmöglichkeiten des aktuellen und des zukünftigen Wetters. Darauf aufbauend lernen wir, wie wir die passenden Informationen auswählen, bewerten und zielgerichtet nutzen können, sowohl für alltägliche Wettervorhersagen als auch für unser Hobby, die Astronomie.
Hans- Joachim Koppert ist Meteorologe und war bis zu seiner Pensionierung im Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach tätig. Nach dem Eintritt in den DWD arbeitete er in der operationellen Wettervorhersage und erstellte Wettervorhersagen für die Allgemeinheit und die Luftfahrt. Danach führte ihn die Leitung der technischen Anwendungsentwicklung über die Zuständigkeit für die Entwicklung der Wettervorhersage Modelle bis zur Leitung des Geschäftsbereichs Wettervorhersage.
Treffpunkt: Eingang der Sternwarte
Dauer der Veranstaltung: ca. 90-100 Minuten
Wie heiß ist es auf der Sonne? Warum nennt man den Mars den „roten Planeten“? Woraus besteht ein Komet? Wie viele Monde hat der Jupiter, und woraus bestehen die Saturnringe? Wie groß sind die Entfernungen im Sonnensystem?
Diese und andere Fragen beantworten wir bei einer Führung auf dem Planetenweg im Wald rund um das Observatorium auf der Ludwigshöhe. Wir starten an der Sternwarte mit der Sonne, und laufen die Planeten von innen nach außen ab, so dass wir nach fast 3 km Rundweg mit Uranus und Neptun wieder bei der Sternwarte ankommen.
Festes Schuhwerk und der Witterung angepasste Kleidung nicht vergessen!
Um pünktlich anzufangen, seien Sie bitte 10 Minuten vor Beginn am Eingang der Sternwarte.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Das Betreten des Waldes und die Teilnahme erfolgen auf eigene Gefahr!
Bei Dauerregen fällt die Veranstaltung aus.
In den Sommermonaten lädt die Volkssternwarte Darmstadt zur Sonnenbeobachtung in das Observatorium auf der Ludwigshöhe ein.
Mittels spezieller Filter, die einen sicheren Blick auf den Stern vor unserer Haustür erlauben, werden wir u.a. Sonnenflecken im Weißlicht und Protuberanzen im Licht der H-Alpha-Linie beobachten.
Gegen 9:30 und 10:30 Uhr geben wir einen Überblick über den Aufbau und die grundlegende Physik der Sonne. Daneben stehen wir während der gesamten Veranstaltung für Fragen zur Verfügung. Der Zugang ist bis 15 Minuten vor Veranstaltungsende jederzeit möglich.
Bei schlechtem Wetter (Bewölkung) entfällt die Beobachtung!

Am Ende eines kurzen Lebens – Neutronenstern SWIFT J0243.6+6124, Illustration of a neutron star emitting a jet, Credit: ICRAR/University of Amsterdam
Referent: Harald Horneff, Volkssternwarte Darmstadt
Sie entstehen, leben ein kurzes Dasein voller Energie, um am Ende in einem gewaltigen Feuerwerk ein Galaxien überstrahlendes Ende zu finden.
Diese wenigen Worte beschreiben den „Lebenslauf“ von Sternen mit Massen, die um einiges größer sind als die Masse unserer Sonne.
Begleiten wir einen massereichen Stern von der Geburt bis zum Tod und man stößt dabei, wie so oft, auf das Hertzsprung-Russel-Diagramm und die Welt der Kernfusion. Am Ende der Reise trifft man auf Objekte, die zum Extremsten zählen, was die Natur zu bieten hat.
Kommen Sie mit auf eine Reise, die zwar nur Millionen Jahre währen, aber nie langweilig sein wird.
Treffpunkt: Eingang der Sternwarte
Dauer der Veranstaltung: ca. 90-100 Minuten
Wie heiß ist es auf der Sonne? Warum nennt man den Mars den „roten Planeten“? Woraus besteht ein Komet? Wie viele Monde hat der Jupiter, und woraus bestehen die Saturnringe? Wie groß sind die Entfernungen im Sonnensystem?
Diese und andere Fragen beantworten wir bei einer Führung auf dem Planetenweg im Wald rund um das Observatorium auf der Ludwigshöhe. Wir starten an der Sternwarte mit der Sonne, und laufen die Planeten von innen nach außen ab, so dass wir nach fast 3 km Rundweg mit Uranus und Neptun wieder bei der Sternwarte ankommen.
Festes Schuhwerk und der Witterung angepasste Kleidung nicht vergessen!
Um pünktlich anzufangen, seien Sie bitte 10 Minuten vor Beginn am Eingang der Sternwarte.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Das Betreten des Waldes und die Teilnahme erfolgen auf eigene Gefahr!
Bei Dauerregen fällt die Veranstaltung aus.
In den Sommermonaten lädt die Volkssternwarte Darmstadt zur Sonnenbeobachtung in das Observatorium auf der Ludwigshöhe ein.
Mittels spezieller Filter, die einen sicheren Blick auf den Stern vor unserer Haustür erlauben, werden wir u.a. Sonnenflecken im Weißlicht und Protuberanzen im Licht der H-Alpha-Linie beobachten.
Gegen 9:30 und 10:30 Uhr geben wir einen Überblick über den Aufbau und die grundlegende Physik der Sonne. Daneben stehen wir während der gesamten Veranstaltung für Fragen zur Verfügung. Der Zugang ist bis 15 Minuten vor Veranstaltungsende jederzeit möglich.
Bei schlechtem Wetter (Bewölkung) entfällt die Beobachtung!
In den Sommermonaten lädt die Volkssternwarte Darmstadt zur Sonnenbeobachtung in das Observatorium auf der Ludwigshöhe ein.
Mittels spezieller Filter, die einen sicheren Blick auf den Stern vor unserer Haustür erlauben, werden wir u.a. Sonnenflecken im Weißlicht und Protuberanzen im Licht der H-Alpha-Linie beobachten.
Gegen 9:30 und 10:30 Uhr geben wir einen Überblick über den Aufbau und die grundlegende Physik der Sonne. Daneben stehen wir während der gesamten Veranstaltung für Fragen zur Verfügung. Der Zugang ist bis 15 Minuten vor Veranstaltungsende jederzeit möglich.
Bei schlechtem Wetter (Bewölkung) entfällt die Beobachtung!

Bildnachweis: Eugene Mosier
Referent: Dr. Mathias Jäger, Planetarium Mannheim
Im Sommer 1969 erreichte das Weltraumrennen zwischen der Sowjetunion und den Vereinigten Staaten von Amerika seinen Höhepunkt. Mit Neil Armstrong und Buzz Aldrin landeten die ersten Menschen auf einem anderen Himmelskörper – unserem Mond. Aber taten sie das wirklich? Bereits kurz nach der Landung machten sich Zweifel ob der größten technischen Leistung der Menschheit breit. Zweifel, die sich bis heute halten und dank des Internets große Verbreitung finden. Was ist daran an diesen Behauptungen aus dem Internet? Und wie können wir beweisen, dass wir auf dem Mond waren – oder eben nicht? Eine illustre Reise durch die Verschwörungstheorien des Internets und dem Apollo-Mondprogramm.

A simulation of the formation of dark matter structures from the early universe until today.
Ralf Kaehler/SLAC National Accelerator Laboratory, American Museum of Natural History
Referent: Prof. Dr. Uwe Oberlack, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
85% der Materie im Universum ist grundsätzlich verschieden von der uns vertrauten Materie und erscheint vollständig transparent. Kein Licht wird durch sie emittiert oder absorbiert, nur ihre gravitative Wirkung ist bislang messbar.
Woraus schließen wir, dass es sogenannte „Dunkle Materie“ gibt? Wir diskutieren in diesem Vortrag die Fülle an astronomischer und kosmologischer Evidenz für eine der ganz großen Rätsel unseres Universums. Wir sehen uns an, welche grundsätzlichen Möglichkeiten der Erklärung es für dieses Phänomen der „fehlenden Masse“ gibt, und stellen dann ein paar plausible und überprüfbare Ideen vor.
Schließlich befassen wir uns mit der Möglichkeit des direkten Nachweises von Teilchen der Dunklen Materie im Untergrundlabor am Beispiel des Experiments XENON. Wenn Zeit bleibt, können wir auch noch einen Ausblick wagen in die Breite der Suchen nach Dunkler Materie – auf direkte und indirekte Art.

