Massereiche Galaxien im frühen Universum (Originalartikel vom 02.02.2018)

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff (Originalartikel unter www.cfa.harvard.edu) Das Südpol-Teleskop (SPT), ein in der Antarktis stehendes Teleskop mit 10 Meter Durchmesser, wird seit einem Jahrzehnt für Millimeter- und Submillimeter-Wellen betrieben; das CfA ist ein Mitglied dieses Gemeinschaftsprojekts. In den vergangenen sechs Jahren hat es den Himmel auf der Suche nach Galaxien aus

Galaktische Kollisionen

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff   Zusammenstöße zwischen Galaxien sind alltäglich. Ja die meisten Galaxien sind wahrscheinlich während ihrer Lebzeiten in eine oder mehrere Begegnungen verwickelt gewesen. Ein Beispiel ist unsere Milchstraße, die durch die Gravitation an die Andromeda-Galaxie, unsere Nachbarin, gebunden ist und der wir uns mit einer Geschwindigkeit von ungefähr

Eine Herausforderung für die Kosmologie

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff   Das Universum entstand vor etwa vierzehn Milliarden Jahren in einem Lichterglanz, bekannt als der Urknall. Nach rund 380.000 Jahren, sobald Materie sich für die Bildung neutraler Atome (hauptsächlich Wasserstoffatome) genügend abgekühlt hatte, konnte das Licht sich relativ frei durch den Raum zu bewegen. Heute sehen wir

Supernovae und die Herkunft der kosmischen Strahlung

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff   Im Frühling des Jahres 1006, in jenem April vor tausendundsieben Jahren, schilderten Augenzeugen in China, Ägypten, Irak, Japan, Schweiz (und vielleicht Nordamerika) eine Beobachtung, die das hellste stellare Ereignis in der schriftlich überlieferten Geschichte gewesen sein könnte: eine Supernova („SN1006“), die sich ziemlich nah an der

Magnetisches Abbilden lebender Zellen

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff   Techniken der Magnetfeldmessung haben Wissenschaftlern seit langem in die Lage versetzt, die innere Struktur von biologischem und nicht biologischem Material zu untersuchen. So liefert zum Beispiel das Magnetresonanz-Bildgebungsverfahren Informationen über die Struktur und Funktion von Gewebe innerhalb lichtundurchlässiger biologischer Proben. Eine heutige Grenze für biologisch verträgliche