Kaliumcyanid (KCN)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Erstmals berichteten Pulliam et al. 2010 von der Entdeckung des Kaliumcyanids (KCN) in IRC +10216, eine der molekül-reichsten Quellen in der Galaxis. Übereinstimmungen wurden für 10 von 14 gesuchten Rotationsübergängen gefunden. Die Beobachtungen wurden mit dem 12-Meter-Teleskop des Arizona Radio Observatoriums am Kitt Peak durchgeführt. Diese Entdeckung ist bisher durch weitere Beobachtungen nicht bestätigt worden. Wie

Die Radcliffe-Welle

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff (Originalartikel unter www.cfa.harvard.edu) Der Gouldsche Gürtel ist ein ungefähr tausend Lichtjahre von der Sonne entfernt gelegener, ausgedehnter Ring an jungen Sternen, Gas und Staub – also in unmittelbarer Nachbarschaft zu unserer Sonne. Er erstreckt sich über einige tausend Lichtjahre und man vermutet, daß er viele bekannte, nah

Durchmusterung von Protosternen im Submillimeterbereich

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff (Originalartikel unter www.cfa.harvard.edu) Die Bildung von Sternen geht mit komplexen Wechselwirkungen vieler Phänomene einher, zu denen gravitativer Kollaps, Magnetfelder, Turbulenz, stellare Rückkopplung und Rotation von Wolken zählen. Das Gleichgewicht zwischen diesen Einflüssen ändert sich erheblich von Quelle zu Quelle und Astronomen haben eine statistische Methode angewandt, um

Die kosmische Irritation des Mikrowellen-Hintergrunds

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff (Originalartikel unter www.cfa.harvard.edu) Etwa 380,000 Jahre nach dem Urknall, vor ungefähr 13.7 Milliarden Jahren, kühlte die Materie (größtenteils Wasserstoff) stark genug ab, um neutrale Atome zu bilden, und Licht konnte den Raum ungestört durchqueren. Dieses Licht, die kosmische Mikrowellen-Hintergrundstrahlung (engl.: cosmic microwave background radiation = CMBR) kommt

Arsenwasserstoff (AsH3)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Bislang ist das exotische Molekül Arsenwasserstoff, oder Arsin (AsH3), mit Arsen aus der vierten Reihe des Periodensystems der Elemente nur in den Atmosphären von Jupiter und Saturn gemessen worden. 1989 maßen Noll et al. Arsin in den Atmosphären beider Planeten, während Bézard et al. lediglich von dessen Vorkommen in der Atmosphäre von Saturn berichteten. Die Beobachtungen

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