Methylisocyanat (CH3NCO)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Drei Arbeiten, veröffentlicht 2015 und 2016, legten die Entdeckung von Methylisocyanat (CH3NCO) in einem Kometen und in verschiedenen interstellaren Quellen dar. Zuerst berichteten Goesmann et al. von der Entdeckung des Methylisocyanats und fünfzehn weiteren organischen Molekülen an der Oberfläche des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko mit dem Massenspektrometer von Rosetta’s Sonde Philae, kurz nachdem diese die Oberfläche

Den Temperaturaufbau zirkumstellarer Scheiben aus polarisierter Strahlung ableiten

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff (Originalartikel unter www.cfa.harvard.edu) Polarisiertes Licht ist ein bekanntes Phänomen, da die Streuung oder Reflexion von Licht eine seiner zwei Bestandteile ergibt, die bevorzugt absorbiert werden. Beispielsweise ist der Großteil des Sonnenlichts auf der Erde bevorzugt auf Grund der Streuung in der Atmosphäre polarisiert (dies hilft, polarisierende Sonnenbrillen

Das Megamaser Cosmology Project mißt das Alter des Universums

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff (Originalartikel unter www.cfa.harvard.edu) Ein Maser ist wie ein Laser Quelle einer hellen, einfarbigen elektromagnetischen Strahlung, mit dem Unterschied, daß Maserstrahlung nicht optisches Licht, sondern eine längerwellige Mikrowellenstrahlung ist. Dichte Molekülwolken im interstellaren Raum erzeugen bisweilen natürliche Maser, wenn besondere Moleküle (Wasser und OH sind zwei Beispiele) oder

Messung des Drehimpulses eines Schwarzen Lochs

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff (Originalartikel unter www.cfa.harvard.edu) Ein Schwarzes Loch zeichnet sich, zumindest nach unserem heutigen Verständnis, dadurch aus, daß es „keine Haare“ besitzt, daß heißt, es ist so einfach, daß es durch nur drei Größen, seine Masse, seinen Drehimpuls und seine elektrische Ladung, vollständig beschrieben werden kann. Selbst wenn es

Ein neuer Katalog für Infrarot-Dunkelwolken

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff (Originalartikel unter www.cfa.harvard.edu) Infrarot-Dunkelwolken (engl.: Infrared Dark Clouds = IRDCs) sind dunkle Stellen aus kaltem Staub und Gas, die am Himmel gegen das helle diffuse infrarote Leuchten von warmem Staub in unserer Galaxis sichtbar sind. Diese IRDCs, massereich und mit Molekülen angereichert, sind natürliche Orte der Sterngeburt

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