Ethylcyanid (CH3CH2CN)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Ethylcyanid (CH3CH2CN) wurde 1977 von Johnson et al. in Richtung auf die OMC-1 Region des Orion-Molekülwolken-Komplexes und auf Sgr B2 zu entdeckt. Auf den erheblichen Anteil Ethylcyanid, der in heißen Molekülkernen großer Stern-entstehungsgebiete vorkommt, ist zurückzuführen, daß Brauer et al. 2009 verbesserte Messungen der Eigenschaften der Verbindung im Grundzustand veröffentlichten; 2012 berichteten dann Richard et

Cyansäure (HOCN)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Auf der Grundlage neuer experimenteller Daten berichteten Brünken et al. 2009 über die mögliche Entdeckung von Cyan-säure, HOCN, in bestehenden Datensätzen, die bei der Beobachtung der im galaktischen Zentrum gelegenen Quelle Sgr B2 aufgezeichnet wurden. Die vier in Sgr B2 beobachteten Linien, die mit den experimentellen Daten übereinstimmen, wurden in den 1980-er Jahren von Cummins et

Harnstoff ((NH2)2CO)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Die bis jetzt nicht bestätigte Entdeckung von Harnstoff, (NH2)2CO, wurde 2014 von Remijan et al. vermeldet. Die Beobach-tungen wurden in der “Large Molecule Heimat”-Region von Sgr B2(N) in Richtung des Zentrums unserer Galaxis in einer Gemeinschaftsarbeit unter Mitwirkung von fünf Observatorien durchgeführt: CARMA (Combined Array for Research in Millimeterwave Astronomy), das Arizona Radio Observatory

Aminoacetonitril (NH2CH2CN)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Der Nachweis von Aminoacetonitril (NH2CH2CN) wurde 2008 von Belloche et al. bekannt gegeben. Die Arbeitsgruppe fand das Molekül in Sgr B2(Nord) mit dem 30-Meter-Teleskop des IRAM. Im Anschluß durchgeführte experimentelle Untersuchun-gen des Aminoacetonitril und seiner Isotopenisomere durch Motoko et al. bieten genauere und vollständigere Daten für das Molekül. Für zukünftige astronomische Durchmusterungen (wie mit ALMA = Atacama

Hydroxylamin (NH2OH) *nicht entdeckt*

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Untersuchungen haben darauf schließen lassen, daß Hydroxylamin (NH2OH) unter verschiedenen astrophysikalischen Entstehungsbedingungen gebildet werden sollte, aber eine Suche von Pulliam et al. im Jahr 2012 in einer Anzahl von Quellen, wozu IRC+10216, Orion KL, Orion S, Sgr B2(N), Sgr B2(OH), W3IRS5 und W51M gehörten, verlief ergebnislos. Die Beobachtungen wurden am Kitt Peak mit dem 12-Meter-Teleskop des NRAO für 14

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