Ethylenglykol (C2H6O2)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Ethylenglykol, C2H6O2, ist ein Dialkohol. Diese nennt man auch Diole. Eher mit den Zuckern verwandt (auf Grund der Hydroxylgruppen), kennen die meisten Menschen Ethylenglykol, neben dem Propylenglykol, besser als eines der beiden gebräuchlichsten Frostschutzmittel für das Auto. Dieser Bezug fand Eingang in die Überschrift der Veröffentlichung, die die Entdeckung des interstellaren Ethylenglykols 2002

Phosphornitrid (PN)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Phosphornitrid (PN) ist ein heteronukleares zweiatomiges Molekül. Es wurde 1987 das erste Phosphor enthaltende Molekül, welches in interstellaren Molekülwolken entdeckt wurde. Zwei Arbeitsgruppen, Turner und Bally sowie Ziurys gelang die Bestimmung in parallelen Unter-suchungen. PN ist ein Verwandter des N2, ein sehr stabiles Molekül auf Grund seiner Dreifachbindung. Auch PN hat solch eine

Protoniertes Kohlendioxid (HOCO+)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) HOCO+ ist ein Beispiel für ein Astromolekül-Ion. Seine Entdeckung wurde 1981 von Thaddeus, Guélin und Linke angezeigt. HOCO+ besteht aus CO2, bei dem an eines der Sauerstoffatome ein H+ angelagert ist; daher stammt die Bezeichnung „protoniertes Kohlendioxid“. Eine Anzahl geladener Astromoleküle sind protonierte Formen von weitverbreiteten neutralen Molekülen und sind deren natürliche Vorläufer.

Glyzin (NH2CH2COOH) *nicht entdeckt*

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Der Nachweis interstellaren Glyzins, die einfachste Aminosäure, wurde 2003 von Kuan et al. bekannt gegeben. Es wurde durch 27 Linien im Millimeterbereich erkannt. Sollte die Messung bestätigt werden, könnte dies große Bedeutung für die Astrobiologie besitzen. Aminosäuren enthalten eine Amino- (-NH2) und eine Carboxylgruppe (-COOH). Löst man eine Amino-säure in Wasser auf, so

Schwefeldioxid (SO2)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Schwefeldioxid (SO2) ist ein anorganisches, dreiatomiges Molekül. Es wurde im interstellaren Medium, in mindestens einem Kometen sowie in einigen Atmosphären von Planeten und Monden unseres Sonnen-systems, vor allem auf Venus und Io, identifiziert. Wenn man bedenkt, daß Io durch seine einzigartigen Vulkane mit „Schwefelreif“ bedeckt ist, erscheint es nicht überraschend, daß Schwefeldioxid in