Protonierter Wasserstoff (H3+)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Protonierter molekularer Wasserstoff (H3+) ist ein sehr wichtiges Astromolekül – so wichtig, daß es dafür eine eigene Website gibt. Es ist zum Beispiel eine Protonenquelle bei vielen astrochemischen Reaktionen. Und dennoch: H3+ kann nicht durch Rotations- noch Elektronenspektroskopie entdeckt werden. Die einzig beobachtbaren spektroskopischen Hinweise sind Schwingungszustände und fallen in den infraroten Bereich.

Cyanodiacetylen (HC5N)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Die Entdeckung von Cyanodiacetylen (HC5N) durch Beobachtungen mehrerer Rotationsübergänge zog sich über eine Reihe von Veröffentlichungen durch einen Zeitraum von mehreren Jahren in einer Vielzahl interstellarer Objekte hin. Nach der Erstveröffentlichung durch Avery et al. 1976 wurde in Sgr B2 die 4-3-Linie mit Hilfe des 46-Meter-Teleskops am kanadischen Algonquin Radio Observatory gefunden. Die beiden

Siliziumisocyanid (SiNC)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Siliziumisocyanid (SiNC) wurde in der zirkumstellaren Hülle IRC+10216 durch Guélin et al. entdeckt und 2004 veröffentlicht. Die Beobachtungen wurden mit dem 30-Meter-Teleskop des IRAM auf dem Pico Veleta in der Sierra Nevada im spanischen Andalusien vorgenommen. Neben HNC sind im inter- und zirkumstellaren Medium weitere Isocyanide wie MgNC, AlNC, HCCNC und, vorläufig, CH3NC beobachtet

Fulminsäure (HCNO)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Fulminsäure (HCNO) wurde Anfang 2009 von Marcelino et al. in drei prästellaren Kernen (B1,  L1544, L183) und der Hülle von L1527, einem Protostern geringer Masse im Sternbild Taurus, mit Hilfe des 30-Meter-Teleskops am Institut de Radio-astronomie Millimétrique (IRAM) entdeckt. HCNO ist das zweite, im Anschluß an die Isocyansäure (HNCO identifizierte Isomer aus H, N,

Ethanol (CH3CH2OH)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Das trans–Konformer des Ethanols (CH3CH2OH) wurde von Zuckerman et al. in SgrB2 1975 mittels dreier Rotations-übergänge am 11-Meter-Teleskop der NRAO beobachtet. Eine erste Bestätigung dieser Entdeckung erfolgte 1988, als Millar et al. Ethanol in Richtung W51 beobachteten. Neben weiteren Beobachtungen und Durchmusterungen wurde „heißes“ (125 K!) Ethanol im heißen Kern der Molekülwolke G34.3+0.15 beobachtet.

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.

Weitere Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.