Chemie im turbulenten interstellaren Medium (Originalartikel vom 23.11.2019)

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff (Originalartikel unter www.cfa.harvard.edu) Über zweihundert Moleküle sind im All entdeckt worden, einige (wie Buckminsterfulleren) sehr komplex aus Kohlenstoffatomen aufgebaut. Außer an sich schon interessant zu sein, strahlen diese Moleküle Wärme ab und helfen dadurch riesigen Wolken aus interstellarem Material, sich zu kühlen und zu schrumpfen, um neue

Entdeckung eines unsichtbaren Schwarzen Lochs (Originalartikel vom 15.11.2019)

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff (Originalartikel unter www.cfa.harvard.edu) Paradoxerweise werden Schwarze Löcher, die auf Grund ihrer starken Gravitationsfelder kein Licht abstrahlen, oft durch helle Röntgenstrahlung entdeckt, wenn Material auf den Torus um ein Schwarzes Loch stürzt und den Torus auf hohe Temperaturen heizt. Tausende Schwarzer Löcher, die Röntgenstrahlung aussenden, sind bekannt, und

Erdnahe Asteroidenpaare (Originalartikel vom 08.11.2019)

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff (Originalartikel unter www.cfa.harvard.edu) Erdnahe Objekte (Near Earth Objects = NEOs) sind kleine Körper im Sonnensystem, deren Umlaufbahnen sie manchmal nahe an die Erde heranbringen, was sie zu einer Gefahrenquelle durch mögliche Kollisionen macht. NEOs liefern aber auch Hinweise auf die Zusammensetzung, Dynamik und Umgebungsbedingungen des frühen Sonnensystems

Exoplanet von der Größe des Jupiter durch Mikrolinseneffekt entdeckt (Originalartikel vom 01.11.2019)

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff (Originalartikel unter www.cfa.harvard.edu) Die Bahn eines Lichtstrahls ist durch die Anwesenheit von Masse gebogen und ein massereicher Körper kann deshalb als Linse wirken (eine „Gravitationslinse“), um das Bild eines hinter ihm liegenden Objekts zu verformen. Forscher bestätigten erstmals Einsteins Vorhersage quantitativ während der heute berühmten totalen Sonnenfinsternis

Phenol (C6H5OH)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Eine unsichere Messung von Phenol (C6H5OH) wurde 2013 von Kolesniková et al. auf Grundlage ihrer neuen Daten der Rotationsspektren für den Grund- und den ersten angeregten Vibrationszustand des Moleküls veröffentlicht. Obwohl mehrere passende Linien bei der Durchmusterung von Orion KL mit dem 30-Meter-Teleskop des IRAM durch Tercero et al. (siehe auch hier und hier) gefunden wurden, war die Messung

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