Wasserstoff (H2)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Das bei weitem häufigste Molekül im Universum ist Wasserstoff (H2), eine auf direktem Weg schwer zu beobachtende Verbindung. Sie weist kein Dipolmoment und in der Folge keine dipolerlaubten Rotationsübergänge auf (reines Rotations-spektrum). H2 wurde im Weltraum beim ersten Mal auf ungewöhnliche Art und Weise identifiziert. Ein Spektrograph wurde an Bord einer Rakete vom

Cyanoallen (CH2CCHCN)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) 2006 wurde in zwei Veröffentlichungen die Entdeckung von Cyanoallen (CH2CCHCN) in der Taurus-Molekülwolke (TMC-1) bekannt gegeben. Lovas et al. beobachteten mit dem 100-Meter-Teleskop von Green Bank in West Virginia vier Linien. Bei ihren Durchmusterungen fanden sie Hyperfeinstrukturen in einigen der beobachteten Rotationsbanden. Auch Chin et al. beobachteten vier Linien, von denen zwei mit der Untersuchung

Siliziummonocyanid (SiCN)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Das Siliziummonocyanid-Radikal (SiCN) wurde von Guélin et al. im Jahr 2000 mit Hilfe des 30-Meter-Teleskops des Institut de Radioastronomie Millimétrique (IRAM) bei CW Leo (IRC+10216) aufgespürt. Ebenfalls im Jahr 2000 wurde das Rotations-spektrum des SiCN von Apponi et al. veröffentlicht, dem 2001 eine zweite Studie von McCarthy et al. folgte. Die Entdeckung ist offenbar bis heute nicht bestätigt

Dikohlenstoffmonoxid (C2O)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Die Entdeckung von Dikohlenstoffmonoxid in der kalten Dunkelwolke TMC-1 wurde von Ohishi et al. 1991 veröffentlicht. Der Nachweis beruhte auf zwei Rotationslinien, die in dem Spektrum vorkamen, das Yamada et al. gemessen und 1985 veröffentlicht hatten. Die erste Linie beobachteten Ohishi et al. 1988 mit dem 45-Meter-Teleskop am Nobeyama-Observatorium und konnte wenige Monate später

Acetylen (C2H2)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Acetylen (C2H2) besitzt kein Dipolmoment und ist daher einer Messung ausschließlich mittels Rotationsspektroskopie nicht zugänglich. Die erste Messung von Acetylen nicht irdischen Ursprungs gelang in der Atmosphäre des Jupiter durch die ν5-Beugungsmode, wie Ridgway 1974 veröffentlichte. Auf Grund der Symmetrie gibt es eine zweite, degenerierte Beugungs-mode, ν4. Die ursprünglichen Beobachtungen des C2H2 erfolgten mit

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