Cyanopentaacetylen (HC11N)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Die langgestreckte Cyanopolyin-Verbindung Cyanopentaacetylen (HC11N) wurde in den späten 1990-er Jahren von Bell et al. entdeckt, der es in TMC-1 durch zwei nebeneinanderliegende Rotationsübergänge bemerkte. Diese waren zuvor im Labor mit einem Fourier-Transformations-Mikrowellenspektrometer von Travers et al. gemessen worden. Die Beobachtungen wurden mit dem 43-Meter-Teleskop von Green Bank durchgeführt. Bell hatte bereits zuvor die Entdeckung von HC11N

Imidogen-Radikal (NH)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Die erste astronomische Messung von NH, das Imidogen-Radikal, gelang Swings et al., die das Molekül im Kometen Cunningham beobachteten und anhand von sieben Linien im Ultravioletten auf Grund von Elektronenanregungen identifizier-ten. Der Komet war in den späten 40er und frühen 41er Jahren des letzten Jahrhunderts sichtbar. Die Beobachtungen wurden mit einem Cassegrain-Spektrographen am

Methoxy-Radikal (CH3O)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Das Methoxy-Radikal (CH3O) wurde 2012 von Cernicharo et al. in B1-b, einem Protostern mit geringer Masse und komplexer Chemie, entdeckt. Mehrere Rotationslinien wurden am IRAM mit dem 30-Meter Radioteleskop beobachtet. Bis heute sind keine, die Entdeckung bestätigenden Beweise für die Existenz des CH3O veröffentlicht worden. Das Methoxy-Radikal ist mit einem der häufigsten Astromoleküle, dem Methanol,

Cyanoethinyl-Anion (C3N–)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) 2008 wurde das Cyanoethinyl-Anion, C3N–, entdeckt. Es ist erst das vierte Anion, welches in einer extraterrestrischen Umgebung identifiziert worden ist und wurde von Thaddeus et al. in der zirkumstellaren Scheibe des späten Kohlenstoff-sterns CW Leo, auch als IRC +10216 bekannt, aufgespürt. Der Nachweis gelang mit dem Teleskop von Green Bank (das ungeachtet seines enormen Werts für

Wasserstoff (H2)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Das bei weitem häufigste Molekül im Universum ist Wasserstoff (H2), eine auf direktem Weg schwer zu beobachtende Verbindung. Sie weist kein Dipolmoment und in der Folge keine dipolerlaubten Rotationsübergänge auf (reines Rotations-spektrum). H2 wurde im Weltraum beim ersten Mal auf ungewöhnliche Art und Weise identifiziert. Ein Spektrograph wurde an Bord einer Rakete vom

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