Argonhydrid-Kation (ArH+)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) 2013 gaben Barlow et al. die Entdeckung von Argonium (ArH+ oder protoniertes Argon) in Richtung des Krebs-Nebels bekannt. Auf Grundlage neuer experimenteller Daten von Cueto et al. identifizierte man zwei Rotationslinien des ArH+ in Spektren, die das Herschel-Weltraum-Observatorium gewonnen hatte. Die Entdeckung von Argonium ist bereits durch die Beobachtungen von Schilke et al. bestätigt worden.

Neonhydrid-Kation (NeH+)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Neonium oder protoniertes Neon = NeH+, ist das zweitgrößte der protonierten Edelgase und folgt dem protonierten Helium. Neonium wurde 2014 von Schilke et al. bei einer Beobachtung von SgrB2 (M) und (N) erfolglos gesucht. Die Gruppe konnte aber mit dem Übergang J = 1-0 die Entdeckung von Argonium = ArH+ bestätigen, das nächst schwerere protonierte Edelgas.

Heliumhydrid-Kation (HeH+)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Man vermutet, daß das Heliumhydrid-Ion, HeH+, in einige der allerersten chemischen Reaktionen verwickelt ist, die im Universum auftraten und durch eine Verbindungsreaktion unter Photonenabgabe He + H+ → HeH+ + hν entstand. Genau genommen deuten Berechnungen von Bovino et al. darauf hin, daß die Häufigkeit des HeH+ im frühen Universum 10-mal höher als

Thiocyansäure (HSCN)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Thiocyansäure, HSCN, wurde 2009 von Halfen et al.  in Sgr B2(N) mit dem 12-m-Teleskop am Kitt Peak in Arizona entdeckt. Obwohl drei beobachtete Rotationsübergänge von Linien anderer Moleküle überlagert wurden, wurden nichtsdestoweniger fünf fortlaufende Rotationsübergänge ohne Überlagerung aufgezeichnet. Das HSCN-Spektrum wurde im Experiment von Brünken et al. bestimmt. HSCN konnte zuvor auch in TMC-1 entdeckt werden. HSCN

Cyanocarben-Radikal (HCCN)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) 1991 von Guélin & Cernicharo veröffentlicht, ist das Cyanocarben-Radikal, HCCN, ein Beispiel für ein Molekül, daß sich einer Bestätigung durch nachfolgende Untersuchungen entzogen hat. Es wurde mit dem 30-Meter-Teleskop des IRAM in der zirkumstellaren Hülle IRC+10216 beobachtet. Obwohl Kawaguchi et al. später eine in IRC+10216 beobachtete Linie bei 43.624 GHz dem 3,2-2,1-Übergang des

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