Apr.
25
Sa.
Auf der Suche nach supermassereichen Schwarzen Löchern im Doppelpack
Apr. 25 um 20:00

Dieser Ausschnitt aus einer Computer-Simulation der Nasa zeigt zwei supermassereiche schwarze Löcher, die kurz vor der Verschmelzung sind. (Symbolbild) © Nasa’s Goddard Space Flight Center

Referentin: Dr. Silke Britzen, Max-Planck-Institut für Astronomie, Bonn

In den Zentren von Galaxien finden sich fast immer supermassereiche Schwarze Löcher. In unserer eigenen Milchstraße und in einer weit entfernten, aber dafür viel größeren Galaxie konnten diese zentralen Schwarzen Löcher sogar direkt nachgewiesen werden. Dies gelang erst vor wenigen Jahren durch die Bilder der Event Horizon Teleskop Kollaboration, an der Silke Britzen beteiligt ist.

Viele Forschende vermuten, dass es Galaxien mit zwei supermassereichen Schwarzen Löchern im Zentrum geben muss. Diese sind allerdings noch nicht direkt nachgewiesen. Paare Schwarzer Löcher könnten – und sollten – in Kollisionen von Galaxien entstanden sein, die sich in unserem Universum immer wieder ereignen.

Im Laufe von hunderten Millionen Jahren nähern sich diese beiden Schwarzen Löcher immer weiter an. Letztendlich kommt es zur Verschmelzung der beiden Giganten. Dabei werden sehr starke Gravitationswellen ausgesendet – die Raumzeit selbst gerät ins Schwingen.

Diese Art von Gravitationswellen wird erst von zukünftigen Teleskopen aufgespürt werden können, aber bereits heute findet man Objekte, die verdächtige Radiostrahlung aussenden. Der Vortrag berichtet über den aktuellen Stand der spannenden Jagd nach den besten Kandidaten und die möglichen verräterischen Spuren von Schwarzen Löchern im Doppelpack.

 

 

 

Mai
9
Sa.
Tag der offenen Sternwarte
Mai 9 um 14:00 – 18:30

Schauen Sie vorbei! Für alle Altersgruppen haben wir ein interessantes Programm aus Führungen, Vorträgen, Sonnenbeobachtung sowie Informationen zu Astronomie, Teleskopen und Astrofotografie zusammengestellt.

Der astronomische Nachwuchs kann neben der Sternwarte Wasserraketen starten. In der Sternwarte wartet ein Astronomie-Quiz auf die Kinder.

Die Übersicht über das geplante Programm können hier als PDF-Datei herunterladen.

Der Eintritt ist frei. Bitte beachten Sie die Hinweise zur Anfahrt.

Mai
23
Sa.
Stellare Leichtgewichte
Mai 23 um 20:00

Das Ende eines langen Lebens – Planetarischer Nebel ESO 577-24, A Fleeting Moment in Time, Credit: ESO

Referent: Harald Horneff, Volkssternwarte Darmstadt

Sie werden geboren, haben eine stürmische Jugend, leben lange Zeit still vor sich hin, um am Ende ein eher friedliches Ende zu finden.

Kommt Ihnen das bekannt vor? Bestimmt, denn so verläuft das Leben vieler Menschen. Doch hier geht es um Sterne, die in etwa die Masse unserer Sonne aufweisen. Deren „Lebenslauf“ ist aber eine spannende Geschichte, und die soll hier erzählt werden.

Dabei stößt man auf das Hertzsprung-Russel-Diagramm, die Welt der Kernfusion und am Ende der Reise auf Objekte, die ihre Existenz dem Untergang verdanken.

Kommen Sie mit auf eine Reise, die viele Milliarden Jahre währen und nie langweilig sein wird.

Mai
30
Sa.
Grundlagen und Anwendung der Wettervorhersage
Mai 30 um 15:00 – 18:00

Referent: Hans- Joachim Koppert

Das Seminar erläutert die Grundlagen der Wettervorhersage, angefangen von den verschiedenen Beobachtungssystemen über Wettervorhersagemodelle bis hin zu den verschiedenen Darstellungsmöglichkeiten des aktuellen und des zukünftigen Wetters. Darauf aufbauend lernen wir, wie wir die passenden Informationen auswählen, bewerten und zielgerichtet nutzen können, sowohl für alltägliche Wettervorhersagen als auch für unser Hobby, die Astronomie.

Hans- Joachim Koppert ist Meteorologe und war bis zu seiner Pensionierung im Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach tätig. Nach dem Eintritt in den DWD arbeitete er in der operationellen Wettervorhersage und erstellte Wettervorhersagen für die Allgemeinheit und die Luftfahrt. Danach führte ihn die Leitung der technischen Anwendungsentwicklung über die Zuständigkeit für die Entwicklung der Wettervorhersage Modelle bis zur Leitung des Geschäftsbereichs Wettervorhersage.

Juni
21
So.
Öffentliche Sonnenbeobachtung
Juni 21 um 9:30 – 11:30

In den Sommermonaten lädt die Volkssternwarte Darmstadt zur Sonnenbeobachtung in das Observatorium auf der Ludwigshöhe ein.

Mittels spezieller Filter, die einen sicheren Blick auf den Stern vor unserer Haustür erlauben, werden wir u.a. Sonnenflecken im Weißlicht und Protuberanzen im Licht der H-Alpha-Linie beobachten.

Gegen 9:30 und 10:30 Uhr geben wir einen Überblick über den Aufbau und die grundlegende Physik der Sonne. Daneben stehen wir während der gesamten Veranstaltung für Fragen zur Verfügung. Der Zugang ist bis 15 Minuten vor Veranstaltungsende jederzeit möglich.

Bei schlechtem Wetter (Bewölkung) entfällt die Beobachtung!

Juni
27
Sa.
Stellare Schwergewichte
Juni 27 um 20:00

Am Ende eines kurzen Lebens – Neutronenstern SWIFT J0243.6+6124, Illustration of a neutron star emitting a jet, Credit: ICRAR/University of Amsterdam

Referent: Harald Horneff, Volkssternwarte Darmstadt

Sie entstehen, leben ein kurzes Dasein voller Energie, um am Ende in einem gewaltigen Feuerwerk ein Galaxien überstrahlendes Ende zu finden.

Diese wenigen Worte beschreiben den „Lebenslauf“ von Sternen mit Massen, die um einiges größer sind als die Masse unserer Sonne.

Begleiten wir einen massereichen Stern von der Geburt bis zum Tod und man stößt dabei, wie so oft, auf das Hertzsprung-Russel-Diagramm und die Welt der Kernfusion. Am Ende der Reise trifft man auf Objekte, die zum Extremsten zählen, was die Natur zu bieten hat.

Kommen Sie mit auf eine Reise, die zwar nur Millionen Jahre währen, aber nie langweilig sein wird.

Juli
19
So.
Öffentliche Sonnenbeobachtung
Juli 19 um 9:30 – 11:30

In den Sommermonaten lädt die Volkssternwarte Darmstadt zur Sonnenbeobachtung in das Observatorium auf der Ludwigshöhe ein.

Mittels spezieller Filter, die einen sicheren Blick auf den Stern vor unserer Haustür erlauben, werden wir u.a. Sonnenflecken im Weißlicht und Protuberanzen im Licht der H-Alpha-Linie beobachten.

Gegen 9:30 und 10:30 Uhr geben wir einen Überblick über den Aufbau und die grundlegende Physik der Sonne. Daneben stehen wir während der gesamten Veranstaltung für Fragen zur Verfügung. Der Zugang ist bis 15 Minuten vor Veranstaltungsende jederzeit möglich.

Bei schlechtem Wetter (Bewölkung) entfällt die Beobachtung!

Aug.
16
So.
Öffentliche Sonnenbeobachtung
Aug. 16 um 9:30 – 11:30

In den Sommermonaten lädt die Volkssternwarte Darmstadt zur Sonnenbeobachtung in das Observatorium auf der Ludwigshöhe ein.

Mittels spezieller Filter, die einen sicheren Blick auf den Stern vor unserer Haustür erlauben, werden wir u.a. Sonnenflecken im Weißlicht und Protuberanzen im Licht der H-Alpha-Linie beobachten.

Gegen 9:30 und 10:30 Uhr geben wir einen Überblick über den Aufbau und die grundlegende Physik der Sonne. Daneben stehen wir während der gesamten Veranstaltung für Fragen zur Verfügung. Der Zugang ist bis 15 Minuten vor Veranstaltungsende jederzeit möglich.

Bei schlechtem Wetter (Bewölkung) entfällt die Beobachtung!

Aug.
22
Sa.
Wir waren nicht auf dem Mond… sagt das Internet
Aug. 22 um 20:00

Bildnachweis: Eugene Mosier

Referent: Dr. Mathias Jäger, Planetarium Mannheim 

Im Sommer 1969 erreichte das Weltraumrennen zwischen der Sowjetunion und den Vereinigten Staaten von Amerika seinen Höhepunkt. Mit Neil Armstrong und Buzz Aldrin landeten die ersten Menschen auf einem anderen Himmelskörper – unserem Mond. Aber taten sie das wirklich? Bereits kurz nach der Landung machten sich Zweifel ob der größten technischen Leistung der Menschheit breit. Zweifel, die sich bis heute halten und dank des Internets große Verbreitung finden. Was ist daran an diesen Behauptungen aus dem Internet? Und wie können wir beweisen, dass wir auf dem Mond waren – oder eben nicht? Eine illustre Reise durch die Verschwörungstheorien des Internets und dem Apollo-Mondprogramm.

 

 

Sep.
26
Sa.
Auf den Spuren der Dunklen Materie – wie können wir das Unsichtbare sichtbar machen?
Sep. 26 um 20:00

A simulation of the formation of dark matter structures from the early universe until today.
Ralf Kaehler/SLAC National Accelerator Laboratory, American Museum of Natural History

Referent: Prof. Dr. Uwe Oberlack, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

85% der Materie im Universum ist grundsätzlich verschieden von der uns vertrauten Materie und erscheint vollständig transparent. Kein Licht wird durch sie emittiert oder absorbiert, nur ihre gravitative Wirkung ist bislang messbar.

Woraus schließen wir, dass es sogenannte „Dunkle Materie“ gibt? Wir diskutieren in diesem Vortrag die Fülle an astronomischer und kosmologischer Evidenz für eine der ganz großen Rätsel unseres Universums. Wir sehen uns an, welche grundsätzlichen Möglichkeiten der Erklärung es für dieses Phänomen der „fehlenden Masse“ gibt, und stellen dann ein paar plausible und überprüfbare Ideen vor.

Schließlich befassen wir uns mit der Möglichkeit des direkten Nachweises von Teilchen der Dunklen Materie im Untergrundlabor am Beispiel des Experiments XENON. Wenn Zeit bleibt, können wir auch noch einen Ausblick wagen in die Breite der Suchen nach Dunkler Materie – auf direkte und indirekte Art.

 

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