Cyansäure (HOCN)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Auf der Grundlage neuer experimenteller Daten berichteten Brünken et al. 2009 über die mögliche Entdeckung von Cyan-säure, HOCN, in bestehenden Datensätzen, die bei der Beobachtung der im galaktischen Zentrum gelegenen Quelle Sgr B2 aufgezeichnet wurden. Die vier in Sgr B2 beobachteten Linien, die mit den experimentellen Daten übereinstimmen, wurden in den 1980-er Jahren von Cummins et

Harnstoff ((NH2)2CO)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Die bis jetzt nicht bestätigte Entdeckung von Harnstoff, (NH2)2CO, wurde 2014 von Remijan et al. vermeldet. Die Beobach-tungen wurden in der “Large Molecule Heimat”-Region von Sgr B2(N) in Richtung des Zentrums unserer Galaxis in einer Gemeinschaftsarbeit unter Mitwirkung von fünf Observatorien durchgeführt: CARMA (Combined Array for Research in Millimeterwave Astronomy), das Arizona Radio Observatory

Aminoacetonitril (NH2CH2CN)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Der Nachweis von Aminoacetonitril (NH2CH2CN) wurde 2008 von Belloche et al. bekannt gegeben. Die Arbeitsgruppe fand das Molekül in Sgr B2(Nord) mit dem 30-Meter-Teleskop des IRAM. Im Anschluß durchgeführte experimentelle Untersuchun-gen des Aminoacetonitril und seiner Isotopenisomere durch Motoko et al. bieten genauere und vollständigere Daten für das Molekül. Für zukünftige astronomische Durchmusterungen (wie mit ALMA = Atacama

Hydroxylamin (NH2OH) *nicht entdeckt*

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Untersuchungen haben darauf schließen lassen, daß Hydroxylamin (NH2OH) unter verschiedenen astrophysikalischen Entstehungsbedingungen gebildet werden sollte, aber eine Suche von Pulliam et al. im Jahr 2012 in einer Anzahl von Quellen, wozu IRC+10216, Orion KL, Orion S, Sgr B2(N), Sgr B2(OH), W3IRS5 und W51M gehörten, verlief ergebnislos. Die Beobachtungen wurden am Kitt Peak mit dem 12-Meter-Teleskop des NRAO für 14

Methyl-Radikal (CH3)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Das Methyl-Radikal (CH3) wurde 2000 von Feuchtgruber et al. in Sgr A* (dem galaktischen Zentrum) mit dem Infrared Space Observatory (ISO) entdeckt. Im Gegensatz zu den meisten beobachteten interstellaren Molekülen besitzt das Methyl-Radikal kein Dipolmoment und kann daher nicht mit der reinen Rotationsspektroskopie gemessen werden. Zwei der charakteristi-schen Rotations-Vibrations-Merkmale des CH3 konnten jedoch beobachtet werden. Knez

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