Mrz
23
Sa
Veränderungen des menschlichen Gehirns im Weltraum anhand von MRT Sequenzen
Mrz 23 um 20:00

Dozent: Dr. Moritz Albrecht, Universitätsklinikum Frankfurt

Hintergrund:
Mithilfe der MRT Bildgebung wurden in aktuellen Studien erstmals die Veränderungen
des menschlichen Gehirns im Weltraum untersucht. Dies ist z.B. essentiell, um die
Sicherheit der Astronauten auf einer möglichen baldigen bemannten Marsmission und
weiterer Weltraumexploration zu gewährleisten. In den Jahren 2018 und 2019 wurden
zwei Studien hierzu im New England Journal of Medicine veröffentlicht, dem größten
medizinischen Fachjournal, was die Relevanz dieser Thematik unterstreicht.

Thema und Ziel des Vortrages:
Der Referent wird die Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf das menschliche Gehirn
erläutern und anhand von MRT Bildmaterial veranschaulichen. Die möglichen
Auswirkungen und Relevanz wird interpretiert und diskutiert werden. Ebenso werden
generelle Veränderungen des menschlichen Körpers im Weltraum erklärt werden. Der
Vortrag hat eine prägnante Zusammenfassung des aktuellen Wissenstandes zu dieser
Thematik aus ärztlicher Sicht zum Ziel.

 

Apr
13
Sa
Die Suche nach außerirdischem Leben
Apr 13 um 20:00

Dozent: Andreas Domenico, Volkssternwarte Darmstadt e.V.

Seit Menschen den Sternenhimmel erforschen stellen sie sich auch die Frage, ob die Menschheit allein ist im Universum oder nicht. Auch in den Naturwissenschaften taucht diese Frage immer wieder auf. Seit Jahrzehnten schon sammelt die Astronomie Hinweise auf die Existenz und die physikalische und chemische Beschaffenheit ferner Planeten, während die Raumfahrt uns die direkte Suche nach Leben auf unseren Nachbarplaneten ermöglicht. Andere Projekte setzen sich das Ziel, Radiosignale von fortgeschrittenen Zivilisationen aufzuspüren, die irgendwo in unserer Galaxis existieren mögen (“SETI”).

Wie sehen die physikalischen, chemischen und biologischen Voraussetzungen aus, damit Leben entstehen kann? Gibt oder gab es Leben auf dem Planeten Mars? Gibt es Leben in anderen Sonnensystemen? Wie funktioniert SETI, die Suche nach außerirdischer Intelligenz? Was ist dran an UFO’s? Der Vortrag versucht diese und andere Fragen zu beantworten – sofern es überhaupt Antworten gibt.

 

Mai
18
Sa
TESS – der neue Planetenjäger
Mai 18 um 20:00

Dozent: Bernd Scharbert, Volkssternwarte Darmstadt e.V.

Das Weltraumteleskop Kepler hat mehrere tausend extrasolare Planeten entdeckt. Doch das Teleskop ist in die Jahre gekommen und wird wahrscheinlich im Laufe des Jahres 2018 ausfallen. TESS hat seinen Platz eingenommen.

Seine Mission ist die Suche von erdähnlichen Planeten bei Sternen in Erdnähe. 200.000 Sterne werden überwacht und man rechnet mit der Entdeckung von einigen hundert Planeten in Erdgröße. Diese sollen von nachfolgenden Missionen genauer untersucht werden, um z.B. Details über die Zusammensetzung von Atmosphären zu erhalten. Der Vortrag stellt die Mission und erste Ergebnisse vor.

Jun
15
Sa
Die Himmelsscheibe von Nebra
Jun 15 um 20:00

Dozent: Prof. Dr. Bruno Deiss, Physikalischer Verein Frankfurt

Digital StillCamera

Die vor einigen Jahren entdeckte bronzene “Himmelsscheibe” vom Mittelberg in Sachsen-Anhalt gilt als archäologische Sensation. Vor über 3600 Jahren entstand hier die weltweit erste “realistische” Abbildung des gestirnten Himmels: Sonne, Mond und Plejaden sind zu erkennen, Horizontbögen aus Goldblech geben die Morgen- und Abendweite des Sonnenlaufs wieder.

Aber gibt es auch andere Deutungen und ist die Scheibe überhaupt echt?

 

Aug
17
Sa
Auf der Jagd nach Dunkler Materie
Aug 17 um 20:00

Dozent: Dr. Teresa Marrodan, Max Planck Institut für Kernphysik, Heidelberg

Verschiedene astronomische und kosmologische Beobachtungen zeigen, dass es mehr Materie gibt als die leuchtende Materie von Sternen, interstellarem Gas und anderen bekannten Objekten. Die sogenannte Dunkle Materie macht 26% der gesamten Energiebilanz im Universum aus, aber ihre Natur ist bis heute unbekannt.

Ein theoretisch motivierter Ansatz besagt, dass Dunkle Materie aus schweren und nur schwach wechselwirkenden Teilchen bestehen könnte. Diese Teilchen könnten zum Beispiel direkt durch elastische Streuung an Kernen in Detektoren nachgewiesen werden. Der Kernrückstoß regt das Detektormedium an, was zu messbaren Signalen führt. Andere Nachweismethoden sind die Messung von Dunkle-Materie-Annihilationsprodukten oder die Suche nach der Produktion von Dunkler Materie an Teilchenbeschleunigern.

Der aktuelle Stand der Suche nach Dunkler Materie wird in diesem Vortrag vorgestellt, mit besonderem Fokus auf dem direkten Nachweis in unterirdischen Detektoren.

 

Sep
14
Sa
Thema wird noch bekannt gegeben
Sep 14 um 20:00

Dozent: Prof. Dr. Almundena Arcones, TU Darmstadt

 

Okt
19
Sa
Simulierte Universen: Ursprung und Schicksal unserer Milchstraße
Okt 19 um 20:00

Dozent: Prof. Dr. Volker Springel (Max Planck Institut für Astrophysik – München)

Simulierte galatische Bevölkerung
© Heidelberg Institute for
Theoretical Studies (HITS)

Galaxien enthalten hunderte Milliarden Sterne und zeigen vielfältige Formen und Größen. Ihre Entstehung wird durch eine komplexe Mischung verschiedener astrophysikalischer Prozesse bestimmt, in denen Gravitation, Strahlung sowie Hydrodynamik wichtige Rollen spielen. Daneben sind Astrophysiker überzeugt, dass das Universum nicht nur aus gewöhnlicher Materie besteht, sondern von “Dunkler Materie” und “Dunkler Energie” dominiert wird.

Die erstaunliche Leistung heutiger Superrechner ermöglicht es, diese gewagt erscheinenden kosmologischen Hypothesen zu überprüfen und das Leben der Galaxien im Detail nachzuzeichnen.

Nov
9
Sa
Sternenstaub im Labor
Nov 9 um 20:00

Dozent: Dr. Peter Hoppe (Max Plack Institut für Chemie – Mainz)

Pferdekopf-Nebel – Staubkörner geben ihm sein Aussehen; Arne Henden (US Naval Observatory) Image Processed by Al Kelly

Staub ist ein wesentlicher Bestandteil des Universums. Etwa 1% der Masse im inter-stellaren Raum besteht aus Staub. Wichtige Produzenten dieses interstellaren Staubs sind Sterne im Endstadium ihres Lebens, insbeson-dere Rote Riesen und Supernova-Explosionen. Bei der Bildung unseres Sonnensystems wurde der größte Teil des im solaren Urnebel enthalte-nen Sternenstaubs zerstört oder stark verändert. Kleine Mengen unveränderten Sternenstaubs aus der Vorzeit unseres Sonnensystems finden sich jedoch in Meteoriten und Kometen und können im Labor detailliert untersucht werden.

In meteoritischem und kometarem Material kann der Sternenstaub an Hand spezifischer Isotopen-signaturen identifiziert werden. Die wichtigsten bis heute identifizierten Sternenstaub-Minerale sind Siliziumkarbid, Graphit, Siliziumnitrid, Korund, Spinell und diverse Silikate. Komplexe Untersuchungen mit einer Vielzahl an nano- und mikroanalytischen Untersuchungsmethoden ha-ben es ermöglicht, umfangreiche Erkenntnisse über die Muttersterne, von kernphysikalischen Vorgängen bis hin zu Staubbildungsmechanis-men, und zur Herkunft der Materie im solaren Urnebel zu gewinnen.

Der Vortrag wird einen Überblick über unseren gegenwärtigen Kenntnisstand über Sternenstaub in Meteoriten und Kometen geben sowie die wichtigsten im Labor zum Einsatz kommenden Analysemethoden vorstellen.

 

Feb
29
Sa
Thema wird noch bekannt gegeben
Feb 29 um 20:00

Dozent: Prof Dr. Matthias Bartelmann, Universität Heidelberg

 

Mrz
28
Sa
Thema wird noch bekannt gegeben
Mrz 28 um 20:00

Dozent: Prof Dr. Markus Roth, Technische Universität Darmstadt