Vierlinge in einer Sternwiege

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff   Mehr als die Hälfte aller Sterne existieren in Mehrfachsystemen: Doppelsterne, sogar Drillinge oder Vierlinge, in denen sie sich einander umkreisen. Niemand ist sich wirklich sicher, wie oder warum sich Mehrfachsysteme bilden, aber die Auswirkungen können erheblich sein und zum Beispiel die Eigenschaften ihrer Planeten beeinflussen. Unsere

Wo entstehen Sterne in verschmelzenden Galaxien?

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff   Kollisionen zwischen Galaxien als auch nicht so dramatische gravitative Begegnungen zwischen ihnen sind als Auslöser für Sternentstehung erkannt worden. Beobachtungen an leuchtkräftigen Galaxien, angetrieben durch Sternentstehungsausbrüche, stehen mit dieser Schlußfolgerung in Einklang. Auch numerische Simulationen bekräftigen dieses Bild, bei dem die Schwerkraft in die Zentralbereiche von

Galaxien im frühen Universum (Originalartikel vom 27.07.2018)

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff (Originalartikel unter www.cfa.harvard.edu)   Astronomen haben im letzten Jahrzehnt Tausende von Galaxien entdeckt, die aus Epochen von nur wenigen Milliarden Jahren nach dem Urknall stammen. Viele von ihnen, entdeckt in tiefen optischen und Nahinfrarot-Durchmusterungen, sind Galaxien mit geringer Masse, lichtschwach und schwer zu untersuchen. Leuchtkräftigere, massereiche sternbildende

Die Auswirkung von Sternlicht auf die Atmosphären von Mini-Neptunen

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff   Die Suche nach Exoplaneten führte zur Entdeckung der ersten Planeten in der Größenordnung zwischen 2 und 3.5 Erdradien – geringfügig kleiner als der Planet Neptun in unserem Sonnensystem. Solche Planeten, „Mini-Neptune“ genannt, sind bisher um fünf Sterne mit geringer Masse entdeckt worden, aber da Sterne mit