Thiofulminsäure (HCNS)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Die Entdeckung des linearen Moleküls Thiofulminsäure (HCNS) in TMC-1 wurde 2024 von Cernicharo und seinen Mitarbeitern veröffentlicht. Für die Beobachtungen wurden die Radioteleskope 40-m-Yebes und 30-m-IRAM genutzt. Die Entdeckung basierte auf Rotationsmessungen, die McGuire und Kollegen 2016 veröffentlichten; sie hatten ohne Erfolg nach HCNS in Sgr B2(N) gesucht. (Die Messungen und die Suche

cis-Thionylimid (c-HNSO)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Der Nachweis des cis-Konformers der schwefelhaltigen Spezies Thionylimid (HNSO) in der zentralen galaktischen Wolke G+0.693-0.027 innerhalb der größeren Wolke Sgr B2 wurde 2024 von Sanz-Novo und Mitarbeitern bekannt gegeben. Die Beobachtungen wurden mit dem 40-Meter-Teleskop Yebes und dem IRAM-30-m-Teleskop durchgeführt. Es handelt sich um das erste nachgewiesene Astromolekül, das S, O und N

Corannulen (C20H10) *nicht entdeckt*

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Die schalenförmige Sechsring-Spezies Corannulen (C20H10) war in den letzten zwei Jahrzehnten Gegenstand mehrerer erfolgloser Suchaktionen in verschiedenen Quellen, wobei zwei Versuche im Jahr 2025 gemeldet wurden. Zunächst konnten Morán und seine Mitarbeiter keine Hinweise darauf finden, daß in den mit dem IRAM-30-m-Teleskop gesammelten QUIJOTE-Vermessungsdaten Corannulen in TMC-1 vorhanden ist. Zuletzt konnten Koo und

Thioketenyl-Radikal (HCCS)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) 2021 berichten Cernicharo und seine Kollegen von der Entdeckung des Thioketenyl-Radikals (HCCS) in TMC-1, die sie in ihrem Titel als „die sternenlose Schwefelfabrik“ bezeichneten. Die Beobachtungen erfolgten mit dem 40-Meter-Teleskop Yebes und dem 30-Meter-Teleskop des IRAM. Es wurde zwar nur ein Übergang von HCCS nachgewiesen, doch umfaßte dieser die stärksten Hyperfeinkomponenten. Der Nachweis

N-protonierte Isocyansäure (H2NCO+)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Im Jahr 2018 bestätigten Marcelino und Kollegen den Nachweis von N-protoniertem HNCO (H2NCO+), das 2013 von Gupta und Mitarbeiter nicht sicher nachgewiesen worden war. Diese Studie umfaßte eine Erweiterung des von Lattanzi und Kollegen berichteten Rotationsspektrums. Gupta et al. identifizierten zwei Rotationslinien von H2NCO+ im heißen Kern von Sgr B2(N) in Daten aus

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