Referent: Bernd Scharbert, VSD
Wie weit weg sind die Sterne? Wie weit die Galaxien? Wie weit können wir überhaupt ins Weltall schauen?
Während des Seminars steigen wir die Entfernungsleiter der Astronomie empor! Die heißt tatsächlich so. Auf den unteren Stufen wird es um Entfernungen im Sonnensystem gehen. Weiter oben werden die Messmethoden interessanter: Wie bekommt man heraus, wie weit ein Stern entfernt ist? Noch weiter oben geht es um die Entfernungen der Galaxien. Ganz oben – jetzt wird einem langsam schwindelig – geht es an die Grenzen des sichtbaren Universum.
Freuen Sie sich auf einen spannenden Aufstieg! Kaffee und Kekse sind wie immer nicht weit weg 😉

A simulation of the formation of dark matter structures from the early universe until today.
Ralf Kaehler/SLAC National Accelerator Laboratory, American Museum of Natural History
Referent: Prof. Dr. Uwe Oberlack, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
85% der Materie im Universum ist grundsätzlich verschieden von der uns vertrauten Materie und erscheint vollständig transparent. Kein Licht wird durch sie emittiert oder absorbiert, nur ihre gravitative Wirkung ist bislang messbar.
Woraus schließen wir, dass es sogenannte „Dunkle Materie“ gibt? Wir diskutieren in diesem Vortrag die Fülle an astronomischer und kosmologischer Evidenz für eine der ganz großen Rätsel unseres Universums. Wir sehen uns an, welche grundsätzlichen Möglichkeiten der Erklärung es für dieses Phänomen der „fehlenden Masse“ gibt, und stellen dann ein paar plausible und überprüfbare Ideen vor.
Schließlich befassen wir uns mit der Möglichkeit des direkten Nachweises von Teilchen der Dunklen Materie im Untergrundlabor am Beispiel des Experiments XENON. Wenn Zeit bleibt, können wir auch noch einen Ausblick wagen in die Breite der Suchen nach Dunkler Materie – auf direkte und indirekte Art.
„Die Sterne über Darmstadt“ ist eine Sternführung bzw. ein Beobachtungsabend an den Teleskopen.

M42 Orionnebel, VSDA
Damit die Besucher – insbesondere Kinder – genug Zeit und Ruhe haben, durch die Teleskope zu schauen, wird es zu Beginn des Beobachtungsabends 3 Blöcke zu je 30 Minuten für jeweils 15 Personen geben. Für diese Blöcke im Zeitraum 19:30 bis 21:00 Uhr ist eine Anmeldung über diese Seite notwendig! (Freischaltung ca. 2 Wochen vor der Veranstaltung).
Ab 21:00 Uhr kann die Veranstaltung ohne Anmeldung besucht werden, je nach Andrang ist jedoch mit Wartezeiten zu rechnen. Wir bitten um Verständnis.
Bei schlechtem Wetter (Bewölkung) können wir eine Führung durch die Sternwarte anbieten.

Künstlerische Darstellung der Geburt eines Sternes: Vertikale, helle Jets werden aus dem Zentrum der Gaswolke ausgestoßen, die ein massiver Baby-Stern um sich angesammelt hat.
Copyright: ESO/L. Calada
Referent: Prof. Dr. Christian Fend, Max Planck Institut für Astronomie, Heidelberg
Der Vortrag führt ein in das Thema astrophysikalischer Hochgeschwindigkeitsströumungen, sogenannter „Jets“.
Diese treten bei vielen, meist „jungen“ astronomischen Objekten auf, z.B. bei Protosternen oder aktiven galaktischen Kernen, also auf höchst unterschiedlichen Energie- und Größenskalen. Manche extragalaktischen Jets scheinen sich sogar mit Überlichtgeschwindigkeit zu bewegen!
Wie werden diese Jets beobachtet? Was sind ihre Kenngrössen? Was treibt sie an?
Diesen Fragestellungen widmet sich der Vortrag. Es wird sich zeigen, dass einige zentrale Fragen hier noch unbeantwortet bleiben müssen – obwohl die theoretischen Grundlagen der Jet-Entstehung schon vor Jahrzehnten gelegt worden sind, und immer bessere Beobachtungsdaten vorliegen.
Ein Resultat scheint aber sicher, nämlich dass diese Strömungen durch starke Magnetfelder angetrieben und gebündelt werden!
Referent: Christian Roßberg, VSD
Dieses Einsteigerseminar vermittelt die Grundlagen der nächtlichen Himmelsbeobachtung und soll dabei helfen, erste Beobachtungsnächte zu planen und durchzuführen.
Zu Beginn beschäftigen wir uns mit den wichtigsten optischen Grundlagen – Teleskope, Okulare und der Technik des indirekten Sehens.
Anschließend folgt ein Überblick über die Beobachtung von Objekten im Sonnensystem wie Mond und Planeten. Auf der Beobachtungsplattform der Sternwarte werden verschiedene Teleskope, Montierungen und hilfreiches Zubehör vorgestellt.
Im dritten Teil widmen wir uns der faszinierenden Welt der Deep‑Sky Beobachtung: Sterne, Sternhaufen, Nebel und Galaxien. Wir betrachten den Sternenhimmel im Jahresverlauf und besprechen, wie sich geeignete Objekte für eine Beobachtungsnacht auswählen lassen.
Für die Planung nutzen wir die freie Planetariumssoftware Stellarium, die App SkySafari, den freien Beobachter‑Atlas für Kurzentschlossene sowie gedruckte Sternkarten und ergänzende Literatur.
Nach einer kurzen Pause gegen 18:00 Uhr (die Teilnehmenden können sich eine kleine Brotzeit mitbringen) geht es bei gutem Wetter erneut auf die Beobachtungsplattform der Sternwarte zur praktischen Himmelsbeobachtung.
Hierfür bitte sehr warme Kleidung und eine dimmbare, schwache Rotlichttaschenlampe mitbringen (Weitere Infos vorab per E-Mail).
Bei bedecktem Himmel besteht stattdessen die Möglichkeit, weitere Fragen direkt an den Teleskopen zu klären oder die Bedienung der Teleskopsteuerungen zu besprechen.
„Die Sterne über Darmstadt“ ist eine Sternführung bzw. ein Beobachtungsabend an den Teleskopen.

M42 Orionnebel, VSDA
Damit die Besucher – insbesondere Kinder – genug Zeit und Ruhe haben, durch die Teleskope zu schauen, wird es zu Beginn des Beobachtungsabends 3 Blöcke zu je 30 Minuten für jeweils 15 Personen geben. Für diese Blöcke im Zeitraum 19:30 bis 21:00 Uhr ist eine Anmeldung über diese Seite notwendig! (Freischaltung ca. 2 Wochen vor der Veranstaltung).
Ab 21:00 Uhr kann die Veranstaltung ohne Anmeldung besucht werden, je nach Andrang ist jedoch mit Wartezeiten zu rechnen. Wir bitten um Verständnis.
Bei schlechtem Wetter (Bewölkung) können wir eine Führung durch die Sternwarte anbieten.

Wormhole travel as envisioned by Les Bossinas for NASA, de.wikipedia.org, (c) Digital art by Les Bossinas (Cortez III Service Corp.), 1998
Referent: Prof. Dr. Dr. Patrick Diel, Amateurastronom
In der Science Fiction Literatur sind sie allgegenwärtig: Wurmlöcher durch die man in Sekunden von einer Seite der Galaxie zur anderen reisen kann. Reisen durch die Zeit. Raumschiffe die schneller fliegen als das Licht. Leben in Paralleluniversen.
Vor dem Hintergrund populärer Science Fiction Serien und Literatur werden in diesem Vortrag die astronomischen und kosmologischen Hintergründe derartiger Phänomene erläutert.
„Die Sterne über Darmstadt“ ist eine Sternführung bzw. ein Beobachtungsabend an den Teleskopen.

M42 Orionnebel, VSDA
Damit die Besucher – insbesondere Kinder – genug Zeit und Ruhe haben, durch die Teleskope zu schauen, wird es zu Beginn des Beobachtungsabends 3 Blöcke zu je 30 Minuten für jeweils 15 Personen geben. Für diese Blöcke im Zeitraum 19:30 bis 21:00 Uhr ist eine Anmeldung über diese Seite notwendig! (Freischaltung ca. 2 Wochen vor der Veranstaltung).
Ab 21:00 Uhr kann die Veranstaltung ohne Anmeldung besucht werden, je nach Andrang ist jedoch mit Wartezeiten zu rechnen. Wir bitten um Verständnis.
Bei schlechtem Wetter (Bewölkung) können wir eine Führung durch die Sternwarte anbieten.
