Erkennen von verschmelzenden Galaxien (Originalartikel vom 16.08.2019)

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff (Originalartikel unter www.cfa.harvard.edu) Vor über dreißig Jahren entdeckte der Infrared Astronomy Satellite, daß das Universum viele extrem leuchtkräftige Galaxien enthält, einige davon über tausendmal heller als unsere eigene Milchstraße, aber bei optischen Wellenlängen so gut wie unsichtbar. Diese Galaxien werden durch Ausbrüche an Sternentstehung, die tief in

Messung der Distanz bis zur gegenüberliegenden Seite der Galaxis

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff Die Größe und Form unserer Galaxis, die Milchstraße, spiegelt nicht nur ihre heutige Struktur, sondern auch ihre Entwicklungsgeschichte wider und liefert Einzelheiten, die die Grundlage für unser Verständnis aller Galaxien bilden. Die Information ist auch wichtig, da sie es Astronomen ermöglicht, Entfernungen zu Objekten in der Milchstraße

Teegarden und GJ 357: neue erdähnliche Planeten – von Bernd Scharbert

…und das auch noch in Erdnähe!  Der kürzlich von der Presse mit erfreulich viel Aufmerksamkeit bedachte Stern GJ 357 ist 31 Lichtjahre von uns entfernt. Er befindet sich im Sternbild Wasserschlange (Koordinaten: RA: 09:36:01.6, Dekl.: -21:39:39, Scheinbare Helligkeit: 10,9m). Hier die Sternkarte, falls sie schon mal `rüberwinken oder ein Foto machen möchten: Bereits im Juni

Gammachamäleon

Dr. Ilka Petermann Sie sind schwer zu entdecken und sehr selten. Sie kommen in den unterschiedlichsten Umgebungen vor, leben erstaunlich lange oder nur ganz kurz und haben einige ausgesprochen spezielle, schillernde und wechselhafte Eigenschaften: Gammastrahlenausbrüche mit ihren vielen zum Teil noch sehr spekulativen Vorläuferobjekten leuchten und blitzen chamäleongleich am Himmel auf (Abb.1), verschwinden gleich darauf

Modellierung einer Kernkollaps-Supernova (Originalartikel vom 09.08.2019)

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff (Originalartikel unter www.cfa.harvard.edu) Sterne mit mehr als acht Sonnenmassen enden dramatisch – als Supernova. Solche Einzelstern-Supernovae werden Kernkollaps-Supernovae genannt, da ihre dichten Kerne (in dieser Phase überwiegend aus Eisen bestehend) nicht länger in der Lage sind, dem nach innen gerichteten Druck der Gravitation standzuhalten und sie stürzen