Entdeckung eines unsichtbaren Schwarzen Lochs (Originalartikel vom 15.11.2019)

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff (Originalartikel unter www.cfa.harvard.edu) Paradoxerweise werden Schwarze Löcher, die auf Grund ihrer starken Gravitationsfelder kein Licht abstrahlen, oft durch helle Röntgenstrahlung entdeckt, wenn Material auf den Torus um ein Schwarzes Loch stürzt und den Torus auf hohe Temperaturen heizt. Tausende Schwarzer Löcher, die Röntgenstrahlung aussenden, sind bekannt, und

Erdnahe Asteroidenpaare (Originalartikel vom 08.11.2019)

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff (Originalartikel unter www.cfa.harvard.edu) Erdnahe Objekte (Near Earth Objects = NEOs) sind kleine Körper im Sonnensystem, deren Umlaufbahnen sie manchmal nahe an die Erde heranbringen, was sie zu einer Gefahrenquelle durch mögliche Kollisionen macht. NEOs liefern aber auch Hinweise auf die Zusammensetzung, Dynamik und Umgebungsbedingungen des frühen Sonnensystems

Exoplanet von der Größe des Jupiter durch Mikrolinseneffekt entdeckt (Originalartikel vom 01.11.2019)

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff (Originalartikel unter www.cfa.harvard.edu) Die Bahn eines Lichtstrahls ist durch die Anwesenheit von Masse gebogen und ein massereicher Körper kann deshalb als Linse wirken (eine „Gravitationslinse“), um das Bild eines hinter ihm liegenden Objekts zu verformen. Forscher bestätigten erstmals Einsteins Vorhersage quantitativ während der heute berühmten totalen Sonnenfinsternis

Fütterung der supermassereichen Schwarzen Löcher in Galaxien (Originalartikel vom 25.10.2019)

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff (Originalartikel unter www.cfa.harvard.edu) Wenn kaltes Gas und kalter Staub auf ein supermassives Schwarzes Loch im Kern einer Galaxie akkretieren, kann der galaktische Kern „angeschaltet“ werden und stößt Jets aus sich schnell bewegenden, geladenen Teilchen aus. Diese Teilchen wiederum strahlen intensiv im gesamten elektromagnetischen Spektrum. Was das Material

Die Rotation der Venus (Originalartikel vom 18.10.2019)

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff (Originalartikel unter www.cfa.harvard.edu) Venus ist von einer dicken Wolkenschicht eingehüllt, ein Grund, weshalb sie am Himmel so hell erscheint. Antike Astronomen hatten eine gute Vorstellung von dem, was wir (seit Kopernikus) als ihre Umlaufbahn bezeichnen; die moderne Messung ergibt, daß Venus 224.65 Tage benötigt, um einen Umlauf