MG B2016+112

(Originalarbeit unter https://chandra.harvard.edu) „Röntgen-Lupe“ verstärkt Blick auf ferne Schwarze Löcher Astronomen haben eine „Röntgenlupe” eingesetzt, um ein System mit einem Schwarzen Loch im frühen Universum zu untersuchen Verstärkung und Vergrößerung von Licht durch eine auf dem Weg liegende Galaxie erlaubte die Entdeckung von zwei fernen Objekten, die Röntgenlicht aussenden Bei den Objekten handelt es sich

Wasserstoffperoxid (H2O2)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Wasserstoffperoxid (HOOH) ist eines der wenigen Astromoleküle, das weithin in der alltäglichen Welt des Menschen bekannt ist. Eine Arbeit über seine Entdeckung im Rho-Ophiuchi-Wolkenkomplex, in erster Linie im A-Kern, wurde 2011 von Bergman et al. veröffentlicht. Die Beobachtungen erfolgten mit den 12-m-Teleskopen von APEX, ein Prototyp von Teleskopen, der für ALMA entwickelt wurden.

Hydropersulfid-Radikal (S2H)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Die Entdeckung des Radikals S2H im Pferdekopf-Nebel, einem der bekanntesten und am meisten photographierten Himmelsobjekte, wurde 2017 von Fuente et al. veröffentlicht. Die Beobachtungen wurden mit dem 30-Meter-Teleskop des IRAM (einem der erfolgreichsten Werkzeuge bei der Entdeckung neuer Astromoleküle) durchgeführt. Insgesamt wurden 8 Linien dem S2H zugeordnet. S2H, auch als HS2 oder HSS

Methylsilan (CH3SiH3)

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Die Entdeckung von Methylsilan (CH3SiH3) wurde 2017 von Cernicharo et al. veröffentlicht. Insgesamt 10 Rotationsübergänge (davon 7 unvermischt) wurden bei Beobachtungen von IRC +10216 identifiziert, die mit dem 30-m-Teleskop des IRAM in einer Untersuchung, die auch die Entdeckung von Silylcyanid bestätigte, durchgeführt wurden. Die Vorhersagen zu den Spektrallinien beruhten auf Daten aus experimentellen Arbeiten

Imidazol (C3N2H4) *nicht entdeckt*

(Originalartikel unter https://www.astrochymist.org) Die fünfgliedrige, aromatische, heterozyklische Verbindung Imidazol (C3N2H4) war Gegenstand zweier erfolgloser Durchmusterungen, zum einen durch Dezafra et al. in den siebziger und zum anderen durch  Irvine et al. in den achtziger Jahren. Die erste Suche wurde mit dem alten 42-Meter-Teleskop des Green Bank Observatoriums durchgeführt. Die zweite Durchmusterung erfolgte mit dem 20-Meter-Millimeter-Teleskop des