Entfernungsmessung eines Mikrolinseneffekt-Ereignisses

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff   Die Entfernung zu himmlischen Objekten ist für die Berechnung wesentlicher Eigenschaften wie Masse und Leuchtkraft entscheidend. Unglücklicherweise ist die Entfernung auch eine der am schwierigsten zu messenden Größen. Die direkteste Methode der Entfernungsbestimmung nennt man Parallaxe: wird ein Himmelskörper aus verschiedenen, weit auseinanderliegenden Blickwinkeln betrachtet, erscheint

Verschmelzende Sterne

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff   Astronomen wissen seit Jahrzehnten, daß die Verschmelzung von zwei gewöhnlichen Sternen ein häufiger und astronomisch wichtiger Vorgang ist. Zum Beispiel treten in Kugelsternhaufen mit bis zu mehreren Millionen gravitativ aneinander gebundenen Sternen Zusammenstöße zwischen den Sternen oft auf und haben Sterne zur Folge, die massereicher, heißer

Kosmologie verkomplizierender Staub

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff   Das Universum entstand vor 13.7 Milliarden Jahren in einem Lichterglanz: dem Urknall. Etwa 380.000 Jahre später, als Materie (großteils Wasserstoff) genügend abgekühlt war, um neutrale Atome zu bilden, konnte das Licht den Raum unbehindert durchqueren. Dieses Licht, kosmische Mikrowellen-Hintergrundstrahlung oder Cosmic Microwave Background Radiation = CMBR

Geburt eines Radiophoenix

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff   Abell 1033 ist ein aus über 350 Galaxien bestehender Cluster, der etwa 1.7 Milliarden Lichtjahre entfernt ist. Zusammenstöße zwischen Galaxien in Clustern sind ein häufiges Ereignis und jede Verschmelzung heizt und schockt das in der Nähe befindliche Gas. Das sich schnell bewegende, ionisierte Gas strahlt dann

Den Bestand an Sternen in jungen Haufen enträtseln (Originalartikel vom 10.08.2018)

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff (Originalartikel unter www.cfa.harvard.edu)   Ungefähr 25 Prozent der jungen Sterne in unserer Galaxis entstehen in einer Umgebung, in der Sterne sich in Gruppen bilden und sind in solch einem Cluster oft dicht genug beieinander, um die Art und Weise zu beeinflussen, wie sie Gas akkretieren und wachsen.