Das Monster im Orion-Nebel

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff Der Orion-Nebel, hell im “Schwert” des Sternbilds Orion strahlend, ist eines der berühmtesten Sehenswürdigkeiten am Himmel. Der Nebel besteht in Wirklichkeit aus mehreren Haufen heißer junger Sterne, die von Gas und Staub umgeben sind. Die intensive ultraviolette Strahlung der Sterne bringt das Gas und den Staub zum

Die größte, je gesehene Galaxienverschmelzung

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff Astronomen gehen davon aus, daß die meisten Galaxien während ihres Daseins in sehr dichte Begegnungen verwickelt gewesen sind. Galaktische Wechselwirkungen fördern die stürmische Entstehung von Sternen, da gravitative Effekte während dieser Begegnungen das interstellare Gas zu Sternen verdichten. Diese Sternentstehungsausbrüche lassen im Gegenzug die Galaxien aufleuchten und

Helle Galaxien im frühen Universum

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff   Etwa eine Milliarde Jahre nach der Entstehung des Universums und etwa acht Milliarden Jahre bevor sich unsere eigene Sonne bildete, durchlief das Universum eine Periode stürmischer Sternentstehung. Kürzlich durchgeführte Untersuchungen entfernter Galaxien haben gezeigt, daß für die folgenden drei Milliarden Jahre das Universum neue Sterne in

Fehlende Materie in den intergalaktischen Räumen

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff Ungefähr 400.000 Jahre, nachdem im Urknall das Universum entstanden war, kühlte es so weit ab, daß sich neutrale Atome bildeten und dadurch das Licht sich nahezu völlig ungehindert aus-breiten konnte. Heute ist das Universum von diesem Licht durchdrungen. Wir sehen dieses Licht als kosmische Mikrowellen-Hintergrundstrahlung (Cosmic Microwave

Kosmische Entdeckungen in der Nähe und der Ferne

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff Astronomie besitzt im Gegensatz zu vielen anderen wissenschaftlichen Forschungszweigen keine Laboratorien, in denen Experimente die Geheimnisse der Natur enträtseln können. Stattdessen beruht sie auf sorgfältigen und geschickten Beobachtungen entfernter Phänomene. Zu wissen, wonach man in den Weiten des Himmels sucht, ist daher stets eine wertvolle Fertigkeit gewesen.